21 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
„Werra“ auf Heimatkurs

Marine „Werra“ auf Heimatkurs

Am Freitag wird um 10 Uhr der Tender „Werra“ wieder in seinem Heimathafen Kiel zurückkehren. Das Versorgungsschiff des Unterstützungsgeschwaders aus Kiel war fünf Monate im Mittelmeer im Einsatz und hat sich an der EU-Operation Sophia beteiligt.

Voriger Artikel
„Kunden wollen da hin, wo es schön ist“
Nächster Artikel
Schuften für die „Hai Society“

Am Freitag wird um 10 Uhr der Tender „Werra“ wieder in seinem Heimathafen Kiel zurückkehren.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Dabei wurden bei verschiedenen Einsätzen nach Mitteilung der Marine vor der afrikanischen Küste der Marine insgesamt 1821 Menschen aus akuter Seenot gerettet. Ende Oktober wurde die „Werra“ im Hafen Augusta auf Sizilien  durch den U-Boottender „Main“ aus Eckernförde abgelöst. Die „Werra“ wird bereits am Mittwoch in der Kieler Bucht eintreffen und sich auf das Einlaufen vorbereiten.

Das Versorgungsschiff  hatte bei dem Einsatz in diesem Jahr sogar die Marke aus dem Vorjahr noch übertroffen. Bei dem Einsatz im Spätsommer und Herbst 2015 hatte die Besatzung des  100 Meter langen Schiff 1186 Menschen vor der libyschen Küste aus Seenot gerettet. Die deutsche Marine setzt ständig zwei Einheiten bei der Operation Sophia ein. Das zweite Schiff neben der „Main“ ist die Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“.  

Neben Deutschland beteiligen sich Italien, Spanien, Großbritannien, die Niederlande und Frankreich an der Operation Sophia. Ein Teil der Einheiten beschäftigt sich inzwischen mit dem Aufbau einer libyschen Küstenwache, die die libysche Küste überwachen und den Start der Flüchtlingsboote so verhindern soll. An dieser Ausbildungsmission beteiligen sich die großen Landungsschiffe „San Giorgio“ (Italien) und „Rotterdam“ (Niederlande).

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

Mehr aus Nachrichten aus Kiel 2/3