23 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
"Spessart" muss vorzeitig zurück

Marinetanker ausgefallen "Spessart" muss vorzeitig zurück

Die deutsche Marine hat keinen einsatzbereiten Marinetanker mehr. Nach der "Rhön" ist jetzt auch der letzte verbliebene Versorger "Spessart" in Schottland mit Maschinenproblemen ausgefallen. Das Schiff muss vorzeitig in seinen Heimathafen Kiel zurückkehren, wie das Marinekommando bestätigte.

Voriger Artikel
Wirbel um Pläne für Wohnungslosenhilfe
Nächster Artikel
Video zeigt erstmals Fressverhalten seltener Kraken

Der Marinetanker "Spessart" hat vor Schottland einen Maschinenschaden erlitten. Das Schiff wird jetzt von einem Marineschlepper aus Glasgow zurück nach Kiel begleitet. 

Quelle: Frank Behling

Kiel. Der Marinetanker „Spessart“ muss seinen Nato-Einsatz vorzeitig abbrechen. Grund ist ein Schaden an der Maschine des Schiffes, wie das Marinekommando in Rostock auf Anfrage bestätigte. Im März musste das Schwesterschiff „Rhön“ die Teilnahme an einem Manöver mit der Marine Südafrikas in der Nordsee unmittelbar nach Beginn abbrechen und in den Heimathafen Wilhelmshaven zurückkehren.

Die „Spessart“ war im Januar aus Kiel ausgelaufen und hatte sich in Oslo dem Nato-Einsatzverband 1 angeschlossen. Dabei übernahm der Kieler Tanker die Rolle, die eigentlich Fregatten übernehmen. Während der Teilnahme am Seemanöver „Joint Warrior“ vor Schottland gab es am 27. März Probleme mit der Maschine. Daraufhin entschied die Marine, den Tanker aus dem Verband wieder herauszunehmen. Das genaue Ausmaß des Schadens werde erst noch ermittelt, so ein Sprecher der Marinekommandos.

Der Nato-Einsatz sollte eigentlich bis in den Mai hinein andauern. Aus Mangel an einsatzbereiten Schiffen kann die Marine keinen Ersatz schicken. Die 1974 und 1975 gebauten „Spessart“ und „Rhön“ sind die einzigen verbliebenen Tanker der Marine. Ein Ersatz ist zwar bereits bewilligt, kann aber aufgrund der langen Planungszeiten nicht vor 2020 realisiert werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Kieler Förde

Schiffspositionen in
der Kieler Förde, dem
NOK und der Ostsee.

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Kiel 2/3