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Kunsthandwerk, Lichterzauber und Geisterstunde

Martinimarkt der Waldorfschule Kiel Kunsthandwerk, Lichterzauber und Geisterstunde

Die Besucher kamen zum Martinimarkt der Freien Waldorfschule wieder in Scharen. Am Sonnabend herrschte in den Häusern auf dem Gelände in der Hofholzallee 20 an den Ständen, an den Mitmach-Stationen und in den Spieleparcours Hochbetrieb.

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Am Sonnabend herrschte in den Häusern auf dem Gelände in der Hofholzallee 20 an den Ständen, an den Mitmach-Stationen und in den Spieleparcours Hochbetrieb.

Quelle: Ingrid Haese

Kiel. Im Hof gab es auch viel zu entdecken, unter anderem ein Lagerfeuer und ein VW-Bulli mit eingebautem Pizzaofen.

 Das Waren-, Ausstellungs- und Unterhaltungsangebot war vielfältig. Im Forum standen die Verkäufer hinter ihren „Ladentischen“, priesen zum Beispiel Mineralien, Gestricktes, Gefilztes, Gehäkeltes, Lichterketten, Laternen, Hula-Hoop-Reifen, Grußkarten, Nistkästen, Kerzen oder Eingemachtes an. Die siebenjährige Schülerin Lotta Naujokat bot Assessoires mit Filz-Applikationen, verkaufte Haargummis, Spangen und Schmuckanhänger mit. „Ich habe die Teile selbst gefilzt und dann mit Heizkleber festgemacht, für alles habe ich so zwei Wochen gebraucht“, erläuterte sie. Aus Filz waren auch die 245 Jahreszeitenpüppchen, die die „Blumenkinderbastelrunde“ in ihrer Teestube feilbot. Im Sechseckbau zeigten die zwölften Klassen ihre Marmorskulpturen. Die vierten Klassen waren mit der Ausstellung „Traumhäuser“ vertreten. Die Schüler hatten ihre ganz persönlichen Vorstellungen einer idealen Behausung in Modellen dargestellt, präsentierten Baumhäuser, Spitzdachbauten und Lehmhütten.

Für die ganz jungen Besucher stand der Martinimarkt unter dem Motto „Spiel und Spaß“. Die Kinder lernten beispielsweise im Marionettentheater „Rumpelstilzchen“ kennen, gruselten sich in der Geisterbahn oder holten tief Luft, um kleine Schiffchen in Wasserbassin zu bewegen.

Hier sehen Sie Fotos vom Martinimarkt in der Waldorfschule Kiel.

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Kinder wie Erwachsene zog es am Sonnabend außerdem zu den zahlreichen Imbiss- und Getränkestanden. Im Hof hatte Pizzabäcker Francesco Roberto seinen Kleinbus geparkt, schob nach italienischem Originalrezept zubereitete Pizzas in den im Fahrzeug eingebauten Steinofen hinein und holte sie nach wenigen Minuten servierfertig wieder heraus.

Der Martinimarkt hat seit mehr als 20 Jahren Tradition. Die Organisation liegt beim Basarkreis, dem zehn Elternteile, sprich, Mütter der Waldorfschüler, und eine Lehrerin angehören. Das Warenangebot steuern zum größten Teil die Eltern bei, basteln und handwerken für den guten Zweck. Denn mit dem Erlös, der 2014 rund 15000 Euro betrug, finanziert der Basarkreis Schülerprojekte und Neuanschaffungen. Die aktuellen Einnahmen sollen unter anderem den Kauf eines Holzofens für das Gartenhaus sowie ein neues Klettergerüst ermöglichen.

Am Sonnabend präsentierte der Basarkreis einige Neuerungen auf seinem Markt. „Wir wollten die Mittelstufenschüler stärker berücksichtigen, deshalb haben wir eine Lederwerkstatt, einen Collagen-Workshop und eine Töpferwerkstatt eingerichtet, die Holzwerkstatt musste leider wegen eines Krankheitsfalls ausfallen“, erläuterte Kirsten Rassmus, die den Markt seit mehr als zehn Jahren federführend organisiert.

Wie schon 2014 konnten die Marktbesucher wieder einen Shuttle-Service nutzen. Zwischen der Schule und dem Parkplatz des Regionalen Berufsbildungszentrums in der Gellertstraße pendelten zwei Busse. Dennoch stellten einige Autofahrer ihre Fahrzeuge in der Hofholzallee und im Uhlenkrog auf Geh- und Radwegen ab, behinderten dadurch Fußgänger und Radfahrer.

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