18 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Frachter nach Kiel eingeschleppt

Maschinenschaden Frachter nach Kiel eingeschleppt

Die beiden Schlepper „Kiel“ und „Kitzeberg“ haben am Montag den Containerfrachter „Thetis D“ nach einer Maschinenhavarie sicher nach Kiel eingeschleppt. Das 168 Meter lange Schiff war um 8.55 Uhr auf dem Weg vom Fehmarnbelt zur Holtenauer Schleuse beim Leuchtturm Kiel nach einem Maschinenausfall manövrierunfähig liegen geblieben.

Voriger Artikel
Verletzter bei Unfall mit Segeljacht
Nächster Artikel
Flüchtlinge ziehen in Marineschule ein

Die beiden Schlepper „Kiel“ und „Kitzeberg“ haben am Montag den Containerfrachter „Thetis D“ nach einer Maschinenhavarie sicher nach Kiel eingeschleppt.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Wie das Wasser- und Schifffahrtsamt Lübeck auf Anfrage mitteilte, koordinierte die Revierzentrale Travemünde die Absicherung des im vielbefahrenen Verkehrstrennungsgebiets treibenden Schiffes.

Der Schiffsverkehr auf der vielbefahrene Zufahrt zum Kieler Hafen wird über verschiedene Radaranlagen der Revierzentrale Travemünde überwacht. Dort hatte der Nautiker vom Dienst nach der ersten Meldung der Havarie auch gleich eine Warnmeldung herausgegeben. Verletzt wurde nach Auskunft der Revierzentrale an Bord bei der Havarie niemand.

Die um neun Uhr alarmierten Schlepper nahmen sofort Kurs auf den Frachter. Zuerst erreichte die „Kiel“ die „Thetis D“. Sie konnte eine Schleppverbindung zu dem treibenden Frachter herstellen. Die Schlepper zogen das Schiff dann am Nachmittag gemeinsam und ohne Probleme  sicher in den Kieler Hafen. Dort soll jetzt der Schaden an der Maschinenanlage im Ostuferhafen  begutachtet werden.  Die Wasserschutzpolizei Kiel hat an Bord ebenfalls die Ermittlungen zur Ursache der Havarie aufgenommen. Die 2009 in Hamburg gebaute „Thetis D“ fährt unter der Flagge Liberias für eine deutsche Reederei. Das Schiff gehört mit einer Tragfähigkeit von 16950 Tonnen und Stellplätzen für 1460 Containern zu den Stammkunden des Nord-Ostsee-Kanals. Zur Zeit fährt das Schiff im Auftrag der deutschen Reederei Hapag-Lloyd.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

Kieler Förde

Schiffspositionen in
der Kieler Förde, dem
NOK und der Ostsee.

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Anzeige
Mehr zum Artikel
Schleusen Brunsbüttel
Foto: Arg demoliert war das Schleusentor Brunsbüttel im März nach der jüngsten Havarie.

Die Dauer-Baustelle der Brunsbütteler Schleusen am Nord-Ostsee-Kanal soll bald der Vergangenheit angehören. Spätestens Ende November sollen beide großen Schleusenkammern wieder im regulären Betrieb sein, wie ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes am Donnerstag sagte.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Nachrichten aus Kiel 2/3