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Schulessen und ein neuer Zaun

Max-Planck-Schule Schulessen und ein neuer Zaun

Für Schulleiter Jens-Peter Meißner geht in diesem Jahr ein langgehegter Wunsch in Erfüllung: Die Max-Planck-Schule (MPS) bekommt endlich eine Mensa. Damit sollen auch die beiden Teile des Schulgrundstücks ganz zusammenwachsen. Bislang sind sie noch durch einen öffentlich genutzten Weg voneinander getrennt.

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Schulleiter Jens-Peter Meißner wünscht sich, dass das Schulgelände der Max-Planck-Schule mit der neuen Mensa zu einer Einheit zusammenwachsen kann. Dafür müsste ein öffentlich genutzter Weg geschlossen werden. Den Ortsbeirat hat Meißner bereits auf seiner Seite.

Quelle: Christoph Jürgensen

Kiel. Mit dem auf acht Jahre verkürztem Gymnasium (G8), zunehmendem Nachmittagsunterricht und steigenden Schülerzahlen ist an der MPS eine regelmäßige Essensversorgung für Schüler und Lehrer unentbehrlich geworden. Die Cafeteria der Schule bietet jedoch gerade einmal Platz für knapp 40 Personen. Nun ist eine Lösung gefunden worden, mit der Schule „sehr gut leben kann“ (Meißner) und für die auf dem Schulgelände kein einziger Baum gefällt werden muss: In Haus B, dem Gebäude der ehemaligen Jahnschule, werden bisher freie Räume zu einer Mensa mit 170 Sitzplätzen umgebaut.

 Vor mittlerweile sieben Jahren ist die Jahnschule aufgelöst worden. Der Hauptschulzweig war ausgelaufen, die Grundschüler sind zur benachbarten Klaus-Groth-Schule übergesiedelt. Das verbliebene Gebäude diente zwischenzeitlich den Regionalen Berufsbildungszentren als Ausweichquartier. Vor zwei Jahren hat dann die MPS das Schulgelände direkt nebenan übernommen und mit neuem Leben gefüllt, nachdem sie mit inzwischen mehr als 1000 Schülern einen entsprechenden Raumbedarf entwickelt hatte.

 Derzeit wird die Statik der vorhandenen Räumlichkeiten überprüft. Hierfür wurden bereits das Fundament begutachtet und der Untergrund mit Probebohrungen untersucht. Das Gebäude steht am Hang oberhalb der Moorteichwiese. Das Gelände ist nach dem Zweiten Weltkrieg mit Schutt aufgefüllt worden. Die Untersuchungen hätten aber bereits gezeigt, dass der Untergrund tragfähig sei, sagt Meißner. Der Bauantrag sei in Vorbereitung. Details und genauere Pläne zu dem Bauvorhaben sollen demnächst vorgestellt werden.

 Mit der Mensa wird der Schülerverkehr zwischen Haus A, dem Stammgebäude der MPS, und Haus B weiter ansteigen. Eine direkte Wegeverbindung unter der Aula hindurch ist bereits geschaffen worden. Das Problem: Noch kreuzt ein öffentlicher Weg zur Moorteichwiese das Schulgelände. Doch er dient nicht nur als Feuerwehrzufahrt zum Hof der Jahnschule, sondern stellt auch einen Gefahrenpunkt für die Kinder dar: Auf dem abschüssigen Weg rollen Radler mit hohem Tempo Richtung Park. Außerdem nutzen Hundebesitzer den Weg, deren Vierbeiner auch auf das Schulgelände laufen. „Wir brauchen eine Abgrenzung, vor allem wegen der Verkehrssicherheit“, erklärte Meißner in der Januarsitzung des Ortsbeirats Mitte. Der Schulleiter möchte erreichen, dass der Weg aufgehoben und das Schulgelände an dieser Stelle zur Moorteichwiese hin mit einem Zaun geschlossen wird. Der Zugang zum Park sei hier entbehrlich, da man sowohl am Haus des Sports als auch an der Max-Planck-Straße vom Winderbeker Weg aus zur Moorteichwiese komme, erklärte er.

 Sein Anliegen fand beim Ortsbeirat einhellige Zustimmung. „Es ist ein Unding, dass die Schule durch einen Weg getrennt wird, auch wenn sie aus zwei Teilen besteht“, sagte Rainer Tschorn (CDU). Die Verwaltung soll noch klären, ob und wie die Erreichbarkeit der Kleingärten unterhalb des Winterbeker Wegs gewährleistet ist.

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