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Schulen brauchen digitale Nachhilfe

Medienkompetenztag Schulen brauchen digitale Nachhilfe

Tablet oder Buch? Wie geht ein Werte-Navi für das digitale Leben? Und wie sieht eigentlich schulische Bildung in Zeiten des Medienwandels aus? Diese und andere Fragen rund um Jugendliche und Medien beschäftigten am Dienstag rund 550 Lehrer, Erzieher und Interessierte aus ganz Schleswig-Holstein beim sechsten Medienkompetenztag an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel.

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Jede Schule braucht ein Medienkonzept: Christoph Olsen vom IQSH beschrieb die wichtigsten Säulen.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Auf Einladung des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen (IQSH), des Sozialministeriums, des Offenen Kanals Schleswig-Holstein und der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) nutzten die Teilnehmer in 19 Workshops, drei Vorträgen und an 40 Messeständen das breite Informationsangebot.

 „Der Umgang mit digitalen Medien ist eine Kernkompetenz und so notwendig, wie Rechnen, Lesen und Schreiben“, sagte Dirk Loßack, Staatssekretär im Bildungsministerium. Kinder und Jugendliche müssten für diese Herausforderung gut gerüstet sein. Das trifft auch auf die Schulen zu, denn viele brauchen nach Angaben von Jürgen Sievers, Organisator des Medienkompetenztages am IQSH, selbst noch Nachhilfe in Sachen Medienkompetenz. „Die Schulen tasten sich langsam heran.“ Kompetente Lehrkräfte und eine gute technische Infrastruktur seien unerlässlich für das erfolgreiche Lernen mit digitalen Medien.

 Ob Webquests, Storytelling oder Medienparcours, ob digitale Bücher oder Lernen mit eigenen mobilen Endgeräten („Bring your own device“): Der Schulalltag verändert sich rasant – und die Schulen müssen sich beeilen, um den Anschluss nicht zu verpassen. Ihre Schüler sind nämlich schon längst im digitalen Zeitalter zuhause, wie die Medienwissenschaftlerin Prof. Nicola Döring von der Technischen Universität Ilmenau in ihrem Vortrag über „Jugendsexualität und soziale Medien“ betonte. „Soziale Medien spielen eine wichtige Rolle für die Entwicklung und das sexuelle Erwachsenwerden“, sagte Döring und appellierte an die Schulen, Medienarbeit zu fördern.

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Ein Artikel von
Carola Jeschke
Lokalredaktion Kiel/SH

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