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Meimersdorf geht auf Bewohner zu

Kinderfest Meimersdorf geht auf Bewohner zu

„Tolle Spiele, das hat Spaß gemacht“ – waren sich Kinder und Eltern am Sonntag auf dem Dorfplatz beim traditionellen Fest in Meimersdorf einig, das wieder mit einem großen ehrenamtlichen Einsatz vom Kommunalverein und der Freiwilligen Feuerwehr organisiert worden war.

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Das Meimersdorfer Kinderfest beginnt traditionell mit einem Marsch durch den Stadtteil – allen voran die Organisatoren Heinz Liebscher (rechts) von der Freiwilligen Feuerwehr und Joachim Schultze vom Kommunalverein. Für flotte Musik sorgte der Spielmannszug des Turnvereins Jahn.

Quelle: Karin Jordt

Kiel. Traditionell startet das Kinderfest mit einem Umzug durch das geschmückte Dorf. Für flotte Musik sorgte diesmal der Spielmannszug des Turnvereins Jahn, der bereits zahlreiche Preise gewonnen hat. Der Marsch durch den Stadtteil führte durch alte Ortsteile und Neubaugebiete. „Den Weg haben wir bewusst gewählt, denn es gibt nicht alt und neu, sondern nur ein Meimersdorf“, betonte Joachim Schultze, Vorsitzender des Kommunalvereins. Der Vereinsvorstand bemüht sich seit langem, auch Bewohner der neuen Baugebiete für die Aktivitäten des Vereins zu begeistern.

 Für das Fest waren in diesem Jahr rund 170 Kinder angemeldet worden, die mit großer Begeisterung bei bestem Wetter die kreativen Spielstationen eroberten, während die Erwachsenen beim Rahmenprogramm ihren Spaß hatten und mit dem Luftgewehr bei der Feuerwehr beim „Wurstschießen“ mitmachen konnten. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer sei eine solche Veranstaltung nicht zu machen, „aber wenn man aktiv auf die Leute zugeht, kann man sie auch begeistern“, hat der Vorsitzende festgestellt. Über 30 Kuchen waren gespendet worden, es gab außerdem Gegrilltes und Getränke.

 Etwas ganz Besonderes sind die originellen, selbst gebauten Spielstationen der Meimersdorfer: Da wird eine Holzkuh „gemolken“, eine Hüpfburg aus Strohballen getestet, gepuzzelt, geangelt, gerollt und balanciert, Wasser transportiert, mit Gummistiefeln geworfen, mit kleinen Schubkarren ein Parcours bewältigt, Puppenwäsche aufgehängt oder von der Reifenseilbahn aus auf Dosen gezielt.

 Eine besondere Attraktion ist die 2004 von Tischlermeister Oddi Vahder gebaute Anlage zum „Ringreiten“, bei der die Kinder auf dem „Oddipferd“ aus Holz im Kreis sausen und dabei Metallringe erwischen müssen. Das Ringreiten auf echten Pferden fand in Meimersdorf schon vor dem Zweiten Weltkrieg statt, allerdings zu Pfingsten. Damals ritten nur junge Männer. Die Sieger bekamen Schleifen und durften abends beim großen Ball Getränke ausgeben.

 Am Montag organisieren Kommunalverein und Freiwillige Feuerwehr viele Veranstaltungen gemeinsam und nehmen gern weitere Mitglieder auf. Die nächste Veranstaltung zum Mitmachen ist eine 100-Kilometer-Radtour durch Schleswig-Holstein am Sonntag, 20. September. Treffen ist um 9 Uhr am Feuerwehrgerätehaus, Am Dorfplatz 16. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. www.kommunalverein-meimersdorf.de

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