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Millionenspritze für Geomar-Forscher

Europäischer Forschungsrat Millionenspritze für Geomar-Forscher

Finanzspritze in Höhe von 2,5 Millionen Euro: Der Europäische Forschungsrat fördert erstmals ein Projekt des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel.

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2,5 Millionen bekommt das Geomar vom Europäischen Forschungsrat.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Insgesamt 2,5 Millionen Euro fließen in ein Vorhaben, bei dem Prof. Ulf Riebesell die Auswirkungen eines technisch erzeugten Auftriebs von nährstoffreichem Tiefenwasser in nährstoffarme Oberflächenschichten untersuchen will. Wie Geomar am Mittwoch mitteilte, könnte das Verfahren, das natürliche Prozesse nachahme, zu einer nachhaltigen Fischerei und Aquakultur beitragen.

Die Förderung gebe die Möglichkeit zu untersuchen, ob ein künstlich erzeugter Auftrieb zur Steigerung der Fischproduktion eingesetzt werden kann, erläuterte Riebesell. Sein Team will in den nächsten Jahren mit Hilfe von Labor- und Freiland-Experimenten, Modellrechnungen und Vergleichsstudien im offenen Ozean herausfinden, welche Folgen eine technisch erzeugte Durchmischung der Wassersäule hätte. „Bisher wissen wir so gut wie gar nichts über die möglichen Auswirkungen auf das Leben im Meer und die entsprechenden Stoffkreisläufe“, sagte Riebesell. „Erst mit diesem Wissen lässt sich beurteilen, ob ein solcher Eingriff in das komplexe marine Ökosystem ökologisch vertretbar und ökonomisch sinnvoll ist.“

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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