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Minenjäger aus dem Baltikum zurück

Deutsche Marine Minenjäger aus dem Baltikum zurück

Ein Verband der Marine ist am Freitag aus dem Baltikum nach Kiel zurückgekehrt. Die Einheiten hatten zwei Wochen in der Ostsee trainiert.

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Abschluss der Geschwaderübung des 3. Minensuchgeschwaders war ein Ankern der Einheiten "Datteln", "Homburg", "Siegburg" und "Mosel" am Donnerstag in der Strander Bucht

Quelle: Frank Behling

Kiel. Das 3. Minensuchgeschwader ist wieder zurück im Heimathafen. Am Freitag endete mit dem Einlaufen die diesjährige Geschwaderausbildung „Spuadex“ der Kieler Minenjäger. Die Einheiten hatten in den vergangenen Wochen Häfen in Schweden und Estland besucht und verschiedene Übungen in der Ostsee absolviert. Den Abschluss bildete ein Ankern der Boote „Homburg“, „Siegburg“ und „Datteln“ zusammen mit dem Tender „Mosel“ am Donnerstag in der Strander Bucht.

Seit dem 16. Oktober waren zum Teil sechs Minenjagd- und Minensuchboote sowie der Tender "Mosel" mit rund 250 Soldaten in der Ostsee unterwegs und hatten sich unter dem Kommando von Fregattenkapitän Martin Schwarz an der Suche nach Minen, Torpedos und Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg beteiligt. Ein Teil dieser Suche erfolgte in den Gewässern Estlands, die im Zweiten Weltkriegs stark von deutschen Truppen vermint wurden.

Die Geschwaderausbildung „Spuadex“ ist traditionell eine Übungsform der Bootsgeschwader der Deutschen Marine. Ursprünglich war sie für Schnellboote, U-Boote und die Minensucheinheiten gedacht. Heute gibt es diese Übungen nur noch bei den in Kiel stationierten Minensucheinheiten. Da alle Schnellboote 2016 außer Dienst gestellt wurden und alle U-Boote derzeit stillliegen, sind nur Minenjagd- und Minensuchboote in der Lage zur Verbandsausbildung.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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