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„Wir hätten aufmerksam sein müssen“

Gaardener Fälle „Wir hätten aufmerksam sein müssen“

Die Polizei schweigt, Kiels Sozialdezernent Gerwin Stöcken macht reinen Tisch. Schwer wiegen die Vorwürfe der Mutter des mutmaßlichen zweifachen Sexualstraftäters: Immer wieder habe sie die Behörden – die Polizei, das städtische Gesundheitsamt, das Zentrum für Integrative Psychiatrie – vor ihrem Sohn gewarnt und um Hilfe gebeten. Vergeblich.

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Awo-Kinderhaus Gustav-Schatz-Hof in Kiel: Nach bisherigen Ermittlungen soll der 30-Jährige ein fünfjähriges Mädchen auf einer Toilette missbraucht haben.

Quelle: Frank Peter

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Ein Artikel von
Bastian Modrow
Lokalredaktion Kiel/SH

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Am Tag vier nach Bekanntwerden der beiden schrecklichen Missbrauchsfälle in Gaarden verdichtet sich das Bild vielfachen behördlichen Versagens noch einmal. Es ist der Satz von Sozialdezernent Gerwin Stöcken, der einem erneut einen Schauer über den Rücken jagt.

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