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Kieler Technik sucht nach Flüchtlingen

Mittelmeer Kieler Technik sucht nach Flüchtlingen

Bei der Suche nach Flüchtlingsbooten im Mittelmeer hilft bereits modernste Technik aus Kiel mit. Die Firma Raytheon Anschütz aus der Wik ist Ausrüster für die neuen Rettungsschiffe der italienischen Küstenwache.

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Die "Ubaldo Diciotti" wurde speziell für die Rettung von Flüchtlingen bei der Aktion Mare Nostrum gebaut.

Quelle: Frank Behling

Messina. Da die Rettung mit herkömmlichen Frachtern, Fregatten und Patrouillenbooten zu große Opfer gefordert hatte, hat Italien spezielle Rettungsschiffe auf Kiel legen lassen. Die für die Suche und Rettung optimierten Schiffe „Luigi Dattilo“ und „Ubaldo Diciotti“ sind seit 2013 in Dienst. Sie wurden von Raytheon Anschütz aus Kiel ausgerüstet. Zum Lieferpaket gehören pro Schiff zwei X-Band-Radare, Ruder-Steuerungssystem mit Autopiloten, die Kompassanlage und Software für die Operationsplanung.

Weiterhin wurden Arbeitsplätze für Radaroperateure und die elektronischen Seekarten geliefert, wie Raytheon Anschütz mittgeteilt hat. 50 Millionen Euro investierte Rom in die Rettungsschiffe der Guardia Costiera. Die Schiffe haben eine Reichweite von 3000 Seemeilen. Die 38 Seeleute umfassende Besatzung wird durch 60 Mediziner und Sicherheitskräfte aufgestockt. Die Unterkünfte mit Toiletten, Wasch- und Ruheräumen im Vorschiff sind so ausgelegt, dass 600 Flüchtlinge an Bord versorgt werden können. Zudem gibt es vier Rettungs-Tochterboote, eine Bergeplattform am Heck und ein Fahrzeugdeck für Rettungswagen.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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