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Moop Mama: Radeln für die neue Platte

Spontankonzerte Moop Mama: Radeln für die neue Platte

Knallrote Kleidung, passende BMX-Räder und reichlich Blasinstrumente: Die zehn Musiker von Moop Mama zogen am Mittwoch in Kiel bei drei spontanen Straßenkonzerten neugierige Blicke auf sich. Mit der Aktion bewerben die Münchner ihr gerade erschienenes Album „M.O.O.P Topia“.

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Spontan und soundgewaltig: Moop Mama überraschten die Kieler gestern mit drei Spontankonzerten.

Quelle: Sven Janssen

Kiel. Erst 20 Minuten vorher gab die Brassband den ersten Spielort, die Uni Kiel, im Internet bekannt. Dementsprechend überrascht schienen die Studenten, als Moop Mama um 17 Uhr in voller Montur auf ihren Rädern vorfuhren.

Vom Audimax ging es auf den knallroten Bikes die Bergstraße hinunter zum Bootshafen und wieder rauf zum Schrevenpark. Rapper Keno Langbein fuhr mit weißem Fuchsschwanz am Hinterrad voraus. „Zu uns passt keine normale Promo-Tour“, erklärte Posaunist Peter Palmer, „wir sind zehn Jungs, die sich selbst nicht zu ernst nehmen. Eigentlich sind wir große Kinder.“ Kiel ist eine der letzten Stationen. Berlin, Leipzig, Köln und andere Städte wurden bereits abgeklappert. Jetzt geht es nach Hamburg, auch dort wieder auf die Straße. „Wir wollen die Leute spontan erwischen. Auf dem Weg zum Zahnarzt oder zum Einkaufen. Einfach da, wo sie nicht mit Musik rechnen“, erklärt Palmer die Vorliebe für Straßenmusik.

Trotz Angst vor norddeutschem Wetter durfte Kiel als Anlaufpunkt nicht fehlen, denn von den Qualitäten des norddeutschen Publikums konnten sich die Bayern auf der vergangenen Kieler Woche schon überzeugen. „Die johlen nicht bei jedem Scheiß“, erklärt Palmer, „aber wenn sie erst einmal loslegen, dann gehen sie auch richtig ab.“

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