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Eine Kur lädt den Akku wieder auf

Müttergenesungswerk Eine Kur lädt den Akku wieder auf

Kinder, Küche und Karriere – vielen Frauen wachsen die Anforderungen des Alltags über den Kopf. Immer mehr Mütter sind erschöpft und psychisch krank, fühlen sich ausgebrannt und überfordert. Eine Kur beim Müttergenesungswerk kann helfen.

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"Wir brauchen die Spenden", sagt Petra Gerstkamp von der Elly-Heuss-Knapp-Stiftung aus Berlin, die in Kiel viele treue Sammlerinnen ehrte.

Quelle: Karin Jordt

Kiel. "Gesund macht stark. Auf Ihre Spende kommt es an!" Das ist das Motto der Haus- und Straßensammlungen rund um den Muttertag vom 6. bis zum 21. Mai. Zum Auftakt der Spendenaktion erläuterte Petra Gerstkamp von der Elly-Heuss-Knapp-Stiftung aus Berlin die aktuelle Kampagne und ehrte im Kieler Kloster langjährige Sammlerinnen.

Dass eine solche Auszeit den inneren Akku wieder aufladen kann, haben auch viele Sammlerinnen selbst erlebt. So wie Gerda Zahorsky (91), die seit 52 Jahren in Hasseldieksdamm um Spenden für das Müttergenesungswerk gebeten hat und ihren ehrenamtlichen Einsatz nun aus gesundheitlichen Gründen beendet. Als junge Frau habe sie selbst einmal in einer Kur neue Kraft schöpfen können. „Meine Mutter versorgte in der Zeit die Kinder“, erzählt sie.

Wie Gerda Zahorsky wurden zahlreiche weitere Sammlerinnen ebenfalls mit Urkunden und Ehrennadeln ausgezeichnet, darunter Renate Hohensee (seit 44 Jahren Sammlerin), Elisabeth Beck (40 Jahre), Sigrid Thomsen (28 Jahre) und Irmgard Sandau (21 Jahre).

Kuren werden zwar von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, doch viele Eltern haben nicht das Geld für den Eigenanteil, die Fahrtkosten oder notwendige Kinderkleidung und brauchen Unterstützung. Vergangenes Jahr konnten 1500 Väter und rund 40.000 Mütter, teilweise mit Kindern, eine Kur des Müttergenesungswerks machen.

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