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Schatzkarte weist den Weg zur Kultur

Museen-am-Meer-Tag Schatzkarte weist den Weg zur Kultur

„Auf zur Schatzsuche“ heißt das Motto am Sonntag, 1. November, wenn der Museumsverbund „Museen am Meer“ zum Kulturgenuss in seine Häuser einlädt. Die Schätze, die es zu entdecken gilt, sind die acht Museen, die mit Führungen und Mitmach-Aktionen auftrumpfen, um Groß und Klein zu begeistern.

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Wolfgang Zeigerer, Direktor der Stadtgalerie Kiel (von links), Pia Behnke von der Geschäftsstelle der Museen am Meer sowie Natascha Driever aus der Kieler Kunsthalle freuen sich auf die Besucher.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Mit der Schatzsuche ist aber auch das diesjährige Gewinnspiel gemeint, das die Museen am Meer vorbereitet haben.

Mithilfe einer Schatzkarte gilt es acht speziell gekennzeichnete Ausstellungsstücke im Original wiederzufinden. Die an den Objekten angebrachten Buchstaben ergeben einen Lösungssatz. Bei vollständig und richtig ausgefüllter Schatzkarte haben die Besucher die Chance auf einen der zahlreichen Preise der teilnehmenden Häuser. „Die Gewinne sind so ausgelegt, dass die Besucher die Chance haben, die Museen auch nach dem Aktionstag zu besuchen oder kostenfrei an bestimmten Angeboten teilzunehmen“, erklärte Pia Behnke von der Geschäftsstelle der Museen am Meer.

Denn dieser Idee liegt das Konzept der Museen-am-Meer-Tage zugrunde: Ähnlich einer Museumsnacht oder eines Tags der offenen Tür verfolgt der Museumsverbund das Ziel, Kieler Bürgern und Besuchern, die Kulturstätten näher zu bringen. Erwartet werden etwa 6000 Besucher. Es geht den Organisatoren aber um mehr als um nackte Zahlen: „Wir möchten nachhaltiges Interesse wecken“, sagte Michael Reiter, Leiter des städtischen Kulturamtes. „Es geht nicht darum, ein spontanes Strohfeuer abzubrennen.“ Der Fokus liege ganz klar darauf, Kinder und Jugendliche an die Kieler Museen zu binden. „Audience Development“ heißt das Ganze in angelsächsischer Fachsprache.

Tag soll Vermittlungsarbeit übernehmen

Aber nicht nur junge Menschen, Kieler überhaupt sollen sich in den heimischen Kulturhäusern wohlfühlen. „Wir wollen, dass es für diese und auch für die nächste Generation zu einer Selbstverständlichkeit wird, Museen zu besuchen“, sagte Wolfgang Zeigerer, Leiter der Stadtgalerie. Der 1. November soll in diesem Sinne ein Stück weit Vermittlungsarbeit sein. So hat sich die Kunsthalle zu Kiel etwa die Frage gestellt, wie man Gäste erreichen kann, die nicht jedes Wochenende auf Vernissagen und Matineen verbringen: „Wir haben überlegt, wie wir das Interesse von Kindern und Jugendlichen wecken können“, erzählte Natascha Driever von der Kunsthalle. „An besagtem Sonntag gibt es zu Via Lewandowskys ,Hokuspokus’-Ausstellung einen Kunstspaziergang für die ganze Familie mit Bildbetrachtungen und einer eher spielerischen Herangehensweise an die Kunst.“ Die Organisatoren sind sich einig, was die Marschrichtung angeht: Kunst ist spannend und das soll möglichst jeder erfahren.

„Der Idealfall wäre, dass am Ende des Tages die Besucher der Meinung sind: Es lohnt sich, in die Innenstadt zu gehen und Museen zu besuchen“, sagt Reiter. Um das zu erreichen, bieten die Museen am Meer eine „Kostprobe“ ihres Programms an, bei der die kleinen Gäste ordentlich anpacken dürfen: Durch Mitmach-Aktionen sollen Kinder und Jugendliche Kunst und Kultur nicht nur betrachten, sondern an ihr teilhaben.

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