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Sturmwarnung führte zu Ansturm

Museen am Meer-Tag Sturmwarnung führte zu Ansturm

Von der Antikensammlung bis zum Zoologischen Museum: Am Tag der Entdeckungen lockten die Kieler „Museen am Meer“ eine große Schar an Besuchern in ihre Häuser. Dabei ging es um Aktionen rund um Plankton, Mythenbilder, Seeigel und auch um Schatzkarten.

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Bo (links) und sein Bruder Per schauten sich in der Antikensammlung um.

Quelle: Karina Dreyer

Kiel. Schon eine Stunde nach Öffnung konnte Sylvie Wiese vom Zoologischen Museum mehr als 200 Besucher zählen. „Wir sind angenehm überrascht, weil wir wegen des Wetters mit weniger gerechnet haben“, sagte sie. Und so wurde aus der Sturmwarnung ein schöner Ansturm. Volker und Veronika Meier nutzten den „Museen am Meer“-Tag, um sich im Zoologischen Museum umzuschauen. „Wir haben gelernt, dass sich Plankton nicht selbst bewegen kann, sondern vom Wasser getrieben wird“, beschrieb er.

Um die Vielfalt der Kleinstlebewesen zu zeigen, „haben wir Planktonproben aus der Ostsee gefischt und sie fotografiert“, erklärt Mitarbeiterin Jana Kabus. Die kleinen Besucher konnten die Ruderfußkrebse und Manteltiere dann mit weißen Stiften auf schwarzer Pappe nachzeichnen.

Bo (8) und Per (6) schauten sich in der Antikensammlung um. Dabei hieß es auch, bestimmte Dinge auf einer Schatzkarte in den Museen wiederzufinden. „Das Zoologische Museum steht bei uns ständig auf dem Programm, aber diesen Tag nutzen wir, um uns auch mal in den anderen Museen umzuschauen“, erklärte Mutter Maren Jaenisch. Es sei nicht nur der Anreiz, dass der Eintritt überall frei war, sondern vor allem seien es die vielen Aktionen. „Denn eigentlich sind die Kieler Museen nicht so teuer“, findet sie.

Am Tag der Entdeckungen wurden im Aquarium von Geomar Führungen und kommentierte Fütterungen der Seehunde angeboten, die zahlreiche Besucher lockten. Doch auch die kleineren Meeresbewohner fanden ihre Fans. Die siebenjährige Lilian schaute sich mit ihren Eltern Natalie und Markus Mildenberger Seeigel, wie man sie zwischen Steinen in der Ostsee finden kann, genauer an. Was fressen die eigentlich? „In der Natur setzen sie sich auf tote Fische und essen Aas“, beschreibt Tierpflegerin Nicole Fischer. Im Aquarium fressen sie Algen und bekommen ab und an Muschelfleisch.

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