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Bank prüft Sparbuch-Schließfächer

Raub auf Förde Sparkasse Bank prüft Sparbuch-Schließfächer

Die Förde Sparkasse stellt die Zukunft ihrer Sparbuch-Schließfächer grundsätzlich infrage. Das sagte ein Sprecher am Mittwoch, zweieinhalb Wochen nach dem Einbruch in die Hauptstelle am Lorentzendamm in Kiel. Die Bank prüfe derzeit mehrere Konsequenzen aus dem Kriminalfall.

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"Nur für Sparkassenbücher!" Marco Meyer, Filialleiter der Förde Sparkasse am Lorentzendamm, zeigt auf die neuen Hinweisschilder.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Bei dem Einbruch in der Nacht auf den 6. März öffneten ein oder mehrere Täter etwa 500 der Schließfächer gewaltsam. 200 davon waren zu dem Zeitpunkt in Verwendung. Einige Kunden hatten unerlaubterweise auch andere Wertgegenstände als Sparbücher dort eingelagert.

Zur Schadenssumme kann die Polizei daher immer noch keine klaren Angaben machen. "Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren", heißt es zum derzeitigen Stand lediglich von der Behörde.

Höhere Sicherheit oder Abschaffung?

Als erste Reaktion auf den Einbruch hat die Förde Sparkasse an allen Anlagen für Sparbuch-Schließfächer eine Kennzeichnung angebracht: "Nur für Sparkassenbücher!"

"Wir prüfen außerdem intensiv, ob und wie wir die Fächer zur Verfügung stellen", sagte Sprecher André Santen. Wie bei Tresor-verwahrten Schrankfächern sei denkbar, die Sparbuch-Schließfächer in einen höheren Sicherheitsbereich zu überführen. Aber auch ihre komplette Abschaffung sei eine Option. Die vorhandenen Sparbuch-Schließfächer werden lediglich zu 30 Prozent genutzt, so die Bank.

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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