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Ein „Lighthouse“, viele Aha-Erlebnisse

Nacht der Akustik Ein „Lighthouse“, viele Aha-Erlebnisse

Zur Nacht der Akustik hatte sich das Audimax der Uni Kiel und besonders das sonst nicht sonderlich hübsche Uni-Hochhaus in Schale geworfen: „Hamburg hat die Elbphilharmonie, aber wir haben ein Lighthouse,“ scherzte Prof. Ilka Parchmann, Vizepräsidentin der Universität, mit einem Augenzwinkern.

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Die Fassade des Uni-Hochhauses erstrahlte bei der „Nacht der Akustik“ in neuem Licht: Sie zeigte unter anderem die Lösung eines akustischen Ratespiels.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Eine Lichtinstallation an einer Hochhauswand, Warngeräte für Meeressäuger, Orgeln, Sprachverarbeitungstechnologie in Kraftfahrzeugen, Cochlea-Implantate und und und: Auf den ersten Blick hat all das wenig miteinander zu tun – wie man sich täuschen kann.

Bei ihrer ersten „Nacht der Akustik“ präsentierten die CAU und die Deutsche Gesellschaft für Akustik, was diese und andere vielfältige Forschungs- und Anwendungsbereiche gemeinsam haben – für ein ebenfalls bunt gemischtes Publikum. Im Anschluss an die Jahrestagung der Akustik für Fachleute sollten die ihre spannenden Forschungsbereiche nun auch dem Laienpublikum näherbringen. Die Grundidee der Organisatoren fasste Parchmann in ihren Begrüßungsworten so zusammen: „Nicht nur exzellente Forschung betreiben, sondern auch ihnen allen zeigen, warum Forschung so toll ist.“

Das lockte dann auch stolze 800 Besucher an. Denen erklärten zwölf Wissenschaftler in vier Hörsälen bei halbstündigen Vorträgen allerhand Wissenswertes zu Themen wie etwa dem „Schutz von Meeressäugern in der Fischerei“ mit einem akustischen Warngerät, das laut Prof. Boris Culik bei Fischern in Schleswig-Holstein künftig zum Einsatz kommen soll. Besonders gefragt war „Die Stimmung der Stimme und die Stimme, oder was unsere Sprechmelodie für und über uns aussagt“, ein Vortrag aus dem recht jungen Forschungsfeld Intonation, das der Sprachwissenschaftler Prof. Oliver Niebuhr anschaulich als „verdammt kompliziert, aber auch verdammt wichtig“ beschrieb.

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Ein Artikel von
Isabelle Breitbach
Volontärin

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