16 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Straffer Musikplan mit vielen Stilen

Nacht der Clubs Straffer Musikplan mit vielen Stilen

Nacht der vielen Stile hätte die 18. Nacht der Clubs auch heißen können. Bei Jazz und Indie-Pop, Streetpunk und Soul, Funk und Folk, feierten tausende Partygäste in 14 Locations auf dem West- und Ostufer Kiels.

Voriger Artikel
Aidacara eröffnet Saison in Kiel
Nächster Artikel
Im Russee wird wieder geangelt

Foto: Punk mit Notenständer: Sören Held und seine Band "Heroes 2 None" bei der Nacht der Clubs.

Quelle: Michael Kaniecki

Kiel. Fazit nach den ersten vier Stunden des Late-Night-Events, mit dem das Festival Kulturrausch 2017 startete: Ob tanzbar groovig, wortgewitzt oder chillig – die Live-Acts weckten Lust auf mehr.

Im Medusa in Gaarden ließ sich zudem Verblüffendes lernen: Punk singt man nach Noten. Umtost vom knalligen Beat seiner Band las Sören Held, Leadsänger der dänischen Band "Heroes 2 None", auf der Bühne aus einem Hefter auf einem Notenständer die Texte ab. Gegen aufkeimende Erinnerungen an Blockflötenunterricht halfen auch die cool kahlrasierten Köpfe und die roten DocMartins an Helds Füßen nicht.  

Den Abend nutzen, um viele neue Clubs und Bands live kennen zu lernen – dieser Gedanke blieb bei  Nachtschwärmern, die ihre Musikroute allzu enthusiastisch straff exakt anhand an den im Programm angegebenen Startzeiten geplant hatten, auf der Strecke: Startete ein Gig wie im Prinz Willy oder im Güterbahnhof mit deutlicher Verspätung, geriet der Party-Hopping-Plan schon ab dem ersten Clubbesuch zum Ausdauer-Sprint. Oder man schaltete einen Gang runter, wie die drei Studenteninnen Deyke  (21), Elina (23) und Merle (23): Statt zur nächsten Show zu hetzen, verschoben sie, ganz im Sinne des Lokalbesitzers Lars Farien, die Abfahrt genossen den Groove von Karl Frierson.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten aus Kiel 2/3