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Gelebte Willkommenskultur

Nacht der Kirchen Gelebte Willkommenskultur

Kirche kann andächtig und leise sein, aber auch kreativ und laut: 4000 Besucher machten sich in der 5. Nacht der Kirchen auf den Weg, das ökumenische Leben unter dem Motto „Willkommen“ in 23 Kieler Gotteshäusern zu entdecken.

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Gregorianik meets Saxophon & Slam Poetry füllten die Jakobikirche mit andächtiger Stimmung.

Quelle: Karina Dreyer

Kiel. Ob evangelisch-lutherisch, katholisch und freikirchlich: In der Nacht der Kirchen verwandelten afrikanische Trommeln den Altarraum der Ansgarkirche in einen Dancefloor. In der St. Nikolaikirche gab es Orgelkonzerte und Stummfilme zu den Themen Auswandern, Flüchten und Ankommen.

Von der kreativen Seite mit Farbe und Pinsel zeigte sich die Adventgemeinde: Gemeinsam wurde das Abendmahl von Leonardo da Vinci auf Leinwände gebracht. „Es ist ein offenes Bild, das willkommen heißt und einlädt, gemeinsam am Tisch zu sitzen“, erklärt Pastor Andreas Wagner. Dabei gab es von dem Bild jeweils eine Version für Erwachsene und Kinder. „Wir haben uns das Bild vorher angeguckt, konnten uns einige Sachen nicht merken“, beschreiben Sophie, Rohan und Svea. Und so kam bei der Farbwahl der eigene Geschmack zum Einsatz. „Das ist auch viel schöner“, fanden nicht nur die drei jungen Künstler. Auch Rebecca Hopf gefiel die Idee ihrer Gemeinde zur Nacht der Kirchen: „Jeder kann einfach machen und sich einbringen.“

Eine facettenreiche Nacht präsentierten die Gemeinden. So wurde in der Sozialkirche in Gaarden direkt vorm Altar während des Skatturniers gezockt, in der Heilandkirche bei Metalmusik ordentlich gerockt.

Hier sehen Sie Bilder von der Nacht der Kirchen 2015 in Kiel.

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Mit farbenfrohen Lichterspielen und einer Chilloutzone präsentierte sich Jakobi-Kirche. Viele nutzten auch das nächtliche Angebot, um aus Glas kleine Engel herzustellen. Über den großen Andrang in der Kirche freute sich Pastor Wilko Teifke. „In dieser Nacht ist Kirche mit den vielen Angeboten mal anders“, sagte er Zudem fasziniere natürlich auch der beleuchtete Kirchenraum zur Nachtzeit.

Christopher Barnehl und Finn Michel Hoffmann von der Michaelisgemeinde führten mit anderen in der Jakobi-Kirche das Musical „Inge.1945“ von NetworkSlam-Poetry, Duo Crosswinds & Slam Poetry auf. „Die Nacht der Kirchen ist wirklich cool, die Stimmung ist super und es hat Spaß gemacht, sich dafür etwas auszudenken“, sagen die beiden. Genau diese Highlights seien für viele der Grund gewesen, wie zu Weihnachten oder Ostern, mal wieder in die Kirche zu gehen.

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