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Scheidt & Bachmann zieht nach Melsdorf

Neubau im Gewerbegebiet Scheidt & Bachmann zieht nach Melsdorf

Erfolg für das neue interkommunale Gewerbegebiet Kiel/Melsdorf: Die Firma Scheidt & Bachmann, derzeit Mieter in Kiel-Wellsee, ist der erste Käufer eines Grundstücks in Melsdorf, um dort einen Firmensitz zu bauen. Das Unternehmen für Betriebsführungssysteme will sich erweitern.

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Scheidt & Bachmann zieht aus Wellsee in das Interkommunale Gewerbegebiet in Melsdorf, der Vertrag wurde am Donnerstag unterschrieben (von links): Hermann Becker und Heinz Laumen (Scheidt & Bachmann), Melsdorfs Bürgermeisterin Anke Szodruch und Werner Kässens (KiWi).

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Die Zentrale von Scheidt & Bachmann, in deren 27 Tochtergesellschaften etwa 3000 Mitarbeiter arbeiten, sitzt in Mönchengladbach. Doch Firmenchef Heinz Laumen hat nach der Vertragsunterzeichnung für den Grundstücksverkauf am Donnerstag ein Bekenntnis zum Wirtschaftsraum Kiel abgelegt: An dem neuen Standort plane man für 5,5 bis sechs Millionen Euro auf 9000 Quadratmetern eine Erweiterung von 20 bis 25 Prozent. Laut Hermann Becker, Geschäftsführer der Kieler Tochter Scheidt & Bachmann System Technik (85 Mitarbeiter), profitiert das Unternehmen von der Nähe zur Kieler Universität und Fachhochschule: Für die Entwicklung von Hard- und Software brauche die Gesellschaft Physiker und Elektroingenieure.

Umzug steht im Herbst 2018 an

Mit dem Neubau soll es bereits im August losgehen. Laumen hofft, dass die Kieler Tochter schon im Herbst 2018 einziehen kann. Bisher sitzt das Unternehmen in der Edisonstraße. "Wir begrüßen diesen Schritt sehr. Für mich ist das kein Wegziehen aus Kiel, sondern ein Weiterentwickeln des Wirtschaftsraums Kiel," betont Werner Kässens, Geschäftsführer der Kieler Wirtschaftsförderung (KiWi). Auch Melsdorfs Bürgermeisterin Anke Szodruch spricht von einem "tollen Gefühl" zu wissen, dass eine bekannte Hightech-Firma sich in der Gemeinde ansiedelt.

Das interkommunale Gewerbegebiet vor den Toren Kiels wird für Gesamtkosten von 7,1 Millionen Euro für Firmenansiedlungen auf einer Fläche von 14,5 Hektar erschlossen. Das Land schießt etwa eine Million Euro zu. Die beiden Kommunen teilen sich die Kosten und Erträge. Das Interesse an dem Gewerbegebiet sei riesig, berichtete Kässens: 13 Hektar seien bereits verbindlich angefragt von 15 Unternehmen, davon zehn aus Kiel.

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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