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Neue Heimstatt der Spitzenforschung entsteht

UKSH Neue Heimstatt der Spitzenforschung entsteht

Die Grundsteinlegung setzte nicht nur nach Ansicht von Frank Eisoldt, Geschäftsführer des Gebäudemanagements Schleswig-Holstein, einen Meilenstein: Das Land investiert 27 Millionen Euro, damit an der Feldstraße ein neuartiger Bau für Forschung und Lehre bis zum Herbst 2019 entstehen kann.

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Legten gemeinsam die Zeitkapsel in den Grundstein für den neuen medizinischen Forschungs- und Lehrcampus an der Feldstraße: GMSH-Geschäftsführer Frank Eisoldt, Ministerin Kristin Alheit, Uni-Vizepräsidentin Karin Schwarz, der Prodekan der medizinischen Fakultät Christoph Röcken, Architekt Steffen Walter und Projektleiter Ole Jürgensen (von links).

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Es lag nicht nur an dem sonnigen, warmen „Kaiserwetter“, dass auch Wissenschaftsministerin Kristin Alheit, die Vizepräsidentin der Universität Prof. Karin Schwarz und Prof. Christoph Röcken, Prodekan der Medizinischen Fakultät der Kieler Universität, angesichts der großen Baustelle ins Schwärmen gerieten. Der fünfgeschossige Neubau gibt den Startschuss für die Neugestaltung eines Areals, auf dem zwei weitere Gebäude (Gesamtinvestition fast 87 Millionen Euro) auch städtebaulich ein sichtbares Zeichen setzen sollen, dass Wissenschaftler und Studierende zusammenrücken.

„Unser Ziel ist es, Spitzenforschung möglich zu machen“, begründete Alheit, warum das Land so viel Geld in die Hand nimmt. Für Karin Schwarz läutete die Grundsteinlegung einen tollen Tag mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft ein. Bisher liegen die Institute und Hörsäle der Forscher und der derzeit etwa 2100 Nachwuchs-Mediziner und -Zahnmediziner oft weit auseinander. Mit den drei gelben Backstein-Bauten schafft die Universität auf 14500 Quadratmetern bis 2023 einen gemeinsamen Campus. Röcken lobte, dass nach vier Jahren Planungen das erste Gebäude mit hochmoderner Technologie und modularer Bauweise entstehen kann, das „Wissenschaftlern und Studierenden Geborgenheit vermittelt, ohne einzuengen“. Die Architektur sei prägend für die nächsten Jahrzehnte, hob er wie Eisoldt die Nachhaltigkeit hervor. Eine weitere Besonderheit: Die Labore können je nach Bedarf und Entwicklung flexibel angepasst werden.

 Neben dem Förderbescheid des Landes, einer Nachprägung mit dem Konterfei des Uni-Gründers Christian Albrecht, Kleingeld und einer aktuellen Ausgabe der Kieler Nachrichten wanderten auch etliche Pläne in die Zeitkapsel, die in der Baugrube versenkt wurde.

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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