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Viel Raum, um mit Hunden zu trainieren

Tierheim am Uhlenkrog Viel Raum, um mit Hunden zu trainieren

Die Freude im Tierheim Uhlenkrog ist riesig. Auf der neuen Hundetrainingswiese können Hunde mit unsicherer oder auffälliger Verhaltensweise besser auf ein neues Zuhause vorbereitet werden. Wie das funktionieren kann, zeigen Experten am 3. Juli um 10.30 Uhr bei der Einweihung.

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Die neue Hundetrainingswiese ermöglicht eine bessere Perspektive für Hunde wie die sechs Jahre alte Staffordshireterrier-Boxer-Mixhündin Bailey, hier mit Tierpflegerin und Hundfachwirtin Maren von Winterfeld.

Quelle: Karina Dreyer

Kiel. Über viele Jahre wucherte das Gras auf dem grünen Areal des Tierheims. In diesem Jahr wurde die Erde geebnet, Rasen gesät und die Flächen – zwei kleinere und eine große – mit 2,5 Meter hohen Zäunen versehen. Zum Einsatz kommen hier künftig Tierpfleger, ehrenamtliche Gassigeher und Hundetrainer.

 So zum Beispiel Tierpflegerin Maren von Winterfeld, die während ihrer Ausbildung im Tierheim Hundepsychologie studierte und als eine der ersten in Schleswig-Holstein 2015 ihren Hundefachwirt vor der IHK Stade ablegte. Die 26-Jährige weiß, warum die meisten Hunde privat abgegeben werden. „Da holt man sich einen süßen Welpen ins Haus, dem man am Anfang alles durchgehen lässt“, beschreibt sie. Doch Inkonsequenz und Unwissenheit rächen sich später, wenn aus dem niedlichen Verhalten ein handfestes Problem geworden ist. „Manche wollen das nicht wahrhaben und ignorieren es einfach, andere reagieren über und sind dauerhaft angespannt. Und dann gibt es noch Halter, die sich Hundetrainer im Fernsehen anschauen und durch falsches Training das Problem eventuell noch verstärken“, erklärt sie.

 Statt den Hund ins Tierheim zu geben, könnte in einigen Fällen schon der Rat eines Hundetrainers oder einmalige Besuch einer Hundeschule reichen. „Im richtigen Moment kann sich das bestimmt lohnen“, ist sie sich sicher.

 Kommt ein Hund ins Tierheim, „sammeln wir möglichst viele Informationen über ihn, lassen ihn erst einmal in Ruhe, beobachten und lernen ihn kennen“, beschreibt sie. Dabei hilft auch die Trainingsfläche, auf der mit und ohne Leine gecheckt werden kann, welche Kommandos der Hund beherrscht, was er kann und wie er sich mit anderen Hunden verhält. Tierpfleger, Gassigeher und Hundetrainer haben nun genügend Raum, mit den Hunden zu trainieren und zu spielen.

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