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Lernen in der schönsten Stadt der Welt

Neue Studenten in Kiel Lernen in der schönsten Stadt der Welt

Dass gleich Tausende von Neuen in die Kieler Hörsäle einrücken, erkennt man an der Universität besonders gut an einem speziellen Tag im Oktober, nämlich dann, wenn die Erstsemester-Begrüßung ansteht. Die 1400 Plätze im Audimax reichten kaum, sodass sich mancher der erwartungsfrohen Uni-Neulingen auf die Treppenstufen setzte.

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Zur Erstsemesterbegrüßung im Audimax war Jonathan Jambo (Mitte) gemeinsam mit seinen Eltern gekommen. Dem angehende Philosophen fiel die Wahl der Universität nicht schwer: Sein Vater Boboy Jambo hatte an der CAU Rechtswissenschaft und Theologie studiert. Foto: Frank Peter

Quelle: Frank Peter

Kiel. In zwei baugleichen Veranstaltungen am Morgen und Nachmittag empfingen am Montag Dekane, Vertreter der Hochschulleitung, des Allgemeinen Studierenden-Ausschusses und der Stadt die Uni-Neulinge wieder im größten Hörsaal im Audimax.

Gleich als Erstes erfuhren sie, wo sie nach Meinung von Kiels Bürgermeister Peter Todeskino (Grüne) gelandet sind – „in der schönsten Stadt der Welt“.

Das sagen die Erstsemester zum Studienstart an der Uni Kiel.

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 Todeskino kam in seiner launigen Rede aus dem Schwärmen nicht mehr heraus – über die Förde als „blaues Herz“, über den schönsten Sportplatz, die großen Kreuzfahrtschiffe, die Kieler Woche mit einer „Menge Party und Spaß“. Kiel habe ihnen viel zu bieten, um sich wohlzufühlen. Und: Wer sich zur Stadt bekennt und sich mit erstem Wohnsitz anmeldet, erhält 100 Euro Begrüßungsgeld. „Ziehen Sie nach Gaarden und aufs Ostufer“, lautete ein weiterer Appell, „da scheint immer die Sonne“. Aber auch „ein ernstes Thema“ wollte er nicht aussparen, die Flüchtlingskrise: „Kiel ist eine weltoffene Stadt. Ich hoffe, Ihr werdet Euch den Tausenden von Kielern anschließen, die Schutzsuchenden helfen.“

 Dem Kieler Universitätspräsidenten Prof. Lutz Kipp sprach Todeskino damit aus der Seele. Er hieß sie willkommen an der CAU in ihrem 350. Jubiläumsjahr. Stark in der Lehre, stark in der Forschung und mit starken Partnern an der Seite sei sie ein guter Ort zum Lernen. „Auch wenn es im Hörsaal mal eng werden sollte, werden wir uns anstrengen, dass unsere Studierenden ihr Studium gut und erfolgreich schaffen können. Wir haben mit dem Land materiell für die nächsten Jahre Berechenbarkeit geschaffen. Und deshalb freuen wir uns jetzt auf einen schönen Semesterstart und die vielen motivierten, jungen Menschen“, sagte Kipp. Auch die Dekane warben unter dem Motto „viel Pauken, aber auch Spaß“ für ihre Fachbereiche und plauderten so manches Wissen aus dem Innenleben der Denkfabrik aus. Etwa, dass die Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät mit A&E abgekürzt wird – als Inbegriff von Anfang und Ende.

 Auf die Neulinge stürmte viel an Informationen ein: Paulina Spiess vom Asta stellte die studentische Vertretung mit ihrem Beratungsangebot vor, Marius Sibbel informierte über die Vielfalt des Studentenwerkes. Mit den Erstis an der Fachhochschule (mehr als 1300) und Muthesius Hochschule studieren derzeit in Kiel fast 33000 Menschen.

Von Martina Drexler und Alev Doğan

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Alev Doğan zu den neuen Studenten in Kiel

Kiel hat Zuwachs bekommen. 4802 neue Studenten hat die Christian-Albrechts-Universität in ihren Reihen begrüßt. Im Gespräch mit den Neulingen fiel zweierlei auf: Viele der sogenannten Erstis haben Geschwister, manche sogar Eltern, die bereits hier studiert haben. Die CAU als Heimatuniversität: Es scheint, dass wer einmal hier studiert, die Hochschule auch weiterempfiehlt.

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