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Neuer Fahrradweg Freie Fahrt für Zweiräder

Der neue Fahrradweg zwischen Kiel-Holtenau und Altenholz-Stift wurde gestern von Kiels Bürgermeister Peter Todeskino und dem Altenholzer Bürgermeister Carlo Ehrich freigegeben.

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Carlo Ehrich, Bürgermeister von Altenholz (li.), und Kiels Bürgermeister Peter Todeskino testen sofort den neuen Radweg zwischen Altenholz-Stift und Kiel-Holtenau.

Quelle: Frank Peter

Holtenau/Altenholz. Eine asphaltierte Verbindung zwischen Holtenau und Friedrichsort führte bisher lediglich über das MFG-5-Gelände.

„Auf dem vorherigen, nur 80 Zentimeter breiten Weg war der Begegnungsverkehr schon eine artistische Meisterleistung“, erklärte der Radverkehrsbeauftragte der Stadt Kiel Uwe Redecker. Die vorher unbeleuchtete Strecke ist nun komfortable drei Meter breit und außerdem für die Abendstunden mit Laternen gesäumt.

Der als Fahrradstraße ausgewiesene Weg wurde in zwei Abschnitten ausgebaut. Ein erster führt von der Immelmannstraße bis zur Unterführung zur Dänischenhagener Straße, ein weiterer von dort entlang der B503 bis zur Boelckestraße. Insgesamt haben die neuen Abschnitte eine Länge von 1410 Metern. Außerdem besteht jetzt auch eine Verbindung von der Haltestelle „Stettiner Weg“ zur Boelckestraße.

Vor allem die Schüler aus Holtenau nutzen den Weg

Bürgermeister Carlo Ehrich freute sich sehr über die neue Fahrradanbindung. „Das ist eine wahnsinnige Erleichterung für uns. Sie ist deutlich sicherer als vorher, und vor allem die Schüler aus Holtenau nutzen den Fahrradweg zum Schulzentrum.“

Seit Februar 2015 befand sich der Fahrradweg im Ausbau. Da die Stadtwerke noch mehrere Kilometer Kabel-Leerrohre verlegten, um das Stromnetz von sechs KV auf zehn KV umzustellen, kam es zu Verzögerungen bis diesen Mai.

850000 Euro Baukosten

Jens Kruschwitz vom Tiefbauamt erklärte, dass als nächstes der Abschnitt bis zum Schusterkrug geplant sei. Die Baukosten betragen inklusive LED-Lampen 850000 Euro. Das Forschungszentrum Jülich sponsorte davon 201000 Euro für die neue Radverkehrsinfrastruktur.

Auch der in Russee wohnende Bürgermeister Peter Todeskino testete die neue Strecke bereits. „Jährlich fahre ich rund 4000 Kilometer mit Fahrrad. Das ist eine gute und gesunde Alternative zum Auto.“ Meistens legt er die 18 Minuten zum Rathaus mit dem Fahrrad zurück, egal bei welchem Wetter.

Damit neben den Schülern und Freizeitradlern auch Strandtouristen den Weg finden, ist bereits eine neue Beschilderung in Arbeit. Die glatte Strecke ist aber auch für Skater und Longboarder bestens geeignet.

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