18 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
Peter Pane startet am Kieler Bootshafen

Neueröffnung Peter Pane startet am Kieler Bootshafen

Am Freitag eröffnet in Kiel mit Peter Pane ein weiteres Restaurant, in dem sich alles um Burger dreht. Trotzdem hofft Peter Pane alles irgendwie anders zu machen – Initiator Patrick Junge will so den Bootshafen und den ganzen Norden begeistern.

Voriger Artikel
Wenn der Postmann kein Mal klingelt
Nächster Artikel
Von Problemläden zu Kulturläden

Patrick Junge will mit der Filiale des Burger-Restaurants Peter Pane in Kiel überraschen und überzeugen.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Scheinbar zufällig geschwungene Eichenplanken an der Decke, unwirklich glänzender Messingboden: „Die Gäste sollen sich nicht satt sehen können.“ Patrick Junge, Geschäftsführer des Gastro-Unternehmens Paniceus, tut so einiges, um das Klischee des x-ten Burgerladens zu vermeiden: Er eröffnet am Freitag sein Restaurant Peter Pane am Bootshafen und will dank seiner Erfahrungen in der Ernährungs- und Gastrosparte eines nicht sein: langweilig. „Der Burger ist die Basis“, beschreibt er und gibt zu, „das Produkt ist eher einfach“, aber damit könne wie auf einem Klavier gespielt werden. Wer in die Speisekarte blickt, kann sich zwischen Rind- und Hähnchen sowie brotlosen, vegetarischen und veganen Burgern entscheiden. Dazu gibt es Saisonales, gesundes Salatiges oder Cocktails mit und ohne Alkohol. Für Junge ist es das, was das Gewissen begehrt.

 Dass der Aufschwung der Bulette in sämtlichen Variationen auch ein Ende haben könnte – bei Hipstern längst hat –, ist ihm durchaus bewusst. Doch Junge glaubt, jetzt durchstarten zu können, weil er der Konkurrenz in Kiel voraus sein will: Mehr als Fast Food, aber persönlicher als Riesenketten und in Kiel irgendwie doch bald in aller Munde.

 Der 39-jährige Junge stammt aus der bekannten Lübecker Konditorei-Familie und hat ein Zerwürfnis mit seinem Burger-Franchisepartner Hans im Glück Anfang 2016 hinter sich. Von dessen Konzept unterscheidet sich Peter Pane kaum, wohl aber in dessen Verbreitungsgebiet: Zwischen Osnabrück, Berlin und Flensburg ist der Bootshafen Kiel jetzt Junges 15. Standort. „Die Entscheidung ist auf jeden Fall richtig: Kiel braucht einen System-Burger und wir brauchen Kiel“, sagt er. Bis 2018 soll es 30 Filialen im Norden geben.

 Überzeugen will er die Kieler mit einem „Gesamterlebnis“: Gemütlichkeit, Nähe und die Verbindung von Restaurant und Bar. Als Restaurants mit System beschreibt Junge seine Filialen, weil sie ein „Tageszeiten-Licht-und-Musikkonzept“ böten. Mittags hell, ruhig, freundlich – abends stylish, laut, cool. Es servieren junge, selbstbewusste Menschen. Alles soll im Fluss sein bei Peter Pane am Kieler Bootshafen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

Mehr aus Nachrichten aus Kiel 2/3