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Förde Fräulein, die Zweite

Neues Buch Förde Fräulein, die Zweite

Das erste Buch war ein voller Erfolg, ab Montag, 1. August, gibt es nun den zweiten Band des „Förde Fräuleins“ – mit neuer Autorin. Auf 196 Seiten stellt die 27-jährige Finja Schulze 60 lokale und regionale Geheimtipps aus verschiedenen Branchen vor.

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Auf 196 Seiten stellt die 27-jährige Finja Schulze 60 lokale und regionale Geheimtipps aus verschiedenen Branchen vor.

Quelle: Frank Peter

Kiel. In den Kapiteln „Mode“ und „Handgemachtes“ präsentiert auch das neue Förde Fräulein inhabergeführte Geschäfte, die Ausgefallenes und Maritimes anbieten. Zwischen „Stöbern und Schenken“ und „Wohnen“ nimmt der „Genuss“ mit 18 Orten – von der Bar bis zur Boulangerie – den meisten Platz im neuen Förde-Fräulein-Buch ein. Bis ins letzte Kapitel „Zeitreise“, in dem traditionsreiche Geschäfte zu finden sind, durchzieht der Blick fürs Detail wieder das gesamte Buch. Genau wie auf dem Blog, den die Volontärin vom Verlag Falkemedia als Förde Fräulein seit September 2015 weiterführt, schaut sie genau hin und erzählt die Geschichten dahinter.

 „Von der Idee bis zum Druck vergingen sechs Monate“, erzählt Finja Schulze. „Ich habe mehr als 6000 Fotos gemacht, die 400 besten wurden fürs Buch ausgewählt.“ Obwohl es ihr schwer fällt, einen Lieblingsort zu benennen, ist das Schiffercafé in Holtenau doch Finjas absoluter Favorit. „Diese maritime Atmosphäre dort ist einfach einmalig.“ Warum ein Buch in Bloggerzeiten Sinn macht? „Es ist einfach schön, etwas in der Hand zu halten, und schön anzusehen ist es ja auch,“ sagt Finja.

 Dass das Förde Fräulein ihrer Vorgängerin Merle Primke verblüffend ähnlich sieht, sei „reiner Zufall“, sagt Jana Kringel von Falkemedia. „Ein Casting gab es dafür nicht.“ Der maritime Style, die Frisur, der rote Lippenstift – alles wie bei Nummer eins. Das ursprüngliche Förde Fräulein ist darüber gar nicht erfreut. „Ich werde als Gesamtpaket kopiert. Nicht nur der Look, sondern auch die Art des Schreibens und Fotografierens“, ärgert sich frühere KN-Volontärin, die jetzt als „Küstenmerle“ bloggt.

 Im Gegensatz zum ersten Band beschränkt sich der zweite nicht mehr nur auf Kiel. Finja weitete die Entdeckungsreisen auf ganz Schleswig-Holstein aus. Ebenfalls geändert hat sich die Zielgruppe. Seien es anfangs hauptsächlich Frauen zwischen 25 und 35 gewesen, zeigten heute Damen und Herren jeder Altersklasse Interesse an den Tipps des Förde Fräuleins.

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Ein Artikel von
Fatima Krumm
Volontärin

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