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Stöcken bedauert den Fall zutiefst

+++ Newsticker +++ Stöcken bedauert den Fall zutiefst

Die Missbrauchsfälle in Kiel-Gaarden haben bundesweit für Entsetzen gesorgt. Erst am Mittwoch äußerte sich die Mutter des mutmaßlichen Täters. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegenüber den Behörden. Kiels Stadtrat Gerwin Stöcken will ab 16.30 Uhr im Rahmen einer Pressekonferenz weitere Informationen über die Betreuung des mutmaßlichen Täters im Sozialpsychiatrischen Dienst Kiel geben. Verfolgen Sie hier das Geschehen im Rathaus.

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Pressekonferenz im Kieler Rathaus: Pressesprecherin Annette Wiese-Krukowska und Kiels Stadtrat Gerwin Stöcken.

Quelle: Niklas Wieczorek

+++ 17.18 Uhr +++

Wir bedanken uns für Ihre Aufmerksamtkeit. Der Newsticker ist beendet. Erfahren Sie in Kürze mehr zu diesem Thema auf KN-online.

+++ 17.17 Uhr +++

Die Pressekonferenz ist beendet.  Stöcken stellt in Aussicht, jetzt, nachdem er sich durch die Akte ein eigenes Bild von der Arbeit seiner Behörde gemacht hat, in den Austausch mit Polizei und Staatsanwaltschaft zu treten.

+++ 17.10 Uhr +++

Stöcken bedauert den Fall zutiefst, sieht aber keinen Anlass für personelle Konsequenzen bei der Stadt.

+++ 17. 08 Uhr +++

Stöcken: "Wir sind eine helfende Behörde. Wenn jemand fremdgefährdend ist, agieren wir anders."

+++ 17.07 Uhr +++

Wiese-Krukowska: "Bis zum 18. Januar war nichts von einer pädophilen Neigungen bekannt."

+++ 17.05 Uhr +++

Stöcken kann verstehen, dass die Mutter sich von der Stadt alleingelassen fühlt.

+++ 16.59 Uhr +++

Stöcken: "Tausend Mal funktioniert das System in diesen Fällen, hier hat es ein Mal nicht funktioniert. Ich möchte jetzt erreichen, dass Dienste und Stellen bei einer so offensichtlichen Gefährdung intensiver miteinander arbeiten." Das Handlungsfeld sei aber aus Datenschutzgründen eng.

+++ 16.45 Uhr +++

Vor dem 18. Januar hat die Mutter nur von Angst um ihren Sohn gegenüber der Stadt gesprochen, erst dann wurde dem Sozialpsychiatrischen Dienst mitgeteilt, dass die Kriminalpolizei wegen sexuellen Missbrauchs ermittelt.

+++ 16.53 Uhr +++


+++ 16.50 Uhr +++

Kein gemeinsames Vorgehen: "An diesem Tag hätte etwas anders laufen können, hätten alle Stellen miteinander eine gemeinsame Strategie besprochen", betont Stöcken.

+++ 16.49 Uhr +++

Gerwin Stöcken: "Ob das ein Fehler war, weiß ich nicht."

+++ 16.46 +++

+++ 16. 42 Uhr +++

Der 18. Januar ist seiner Ansicht nach der entscheidende Punkt: "Hätten da nicht alle Verantwortlichen miteinander genauer hingucken müssen? Man kann die Verantwortlichkeiten zwischen Polizei, Staatsanwaltschaft und sozialpsychiatrischem Dienst nur schwer klären."

+++ 16.41 Uhr +++

Stöcken trägt jetzt aus der Akte vor: 18. Januar: "Wir hören von der Mutter immer wieder, wir bleiben mit ihr in Kontakt, den Sohn sehen wir aber nicht."

+++ 16.37 Uhr +++

Der Tatverdächtige wurde bereits 2009 durch Aggressivität in der Schule auffällig. Da sei der erste Kontakt mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst gewesen.

+++ 16.36 Uhr +++

Gerwin Stöcken: "Ich möchte Ihnen sagen, wie wir den Sohn kennengelernt haben, wie wir auf ihn aufmerksam geworden sind und was dann im weiteren Verlauf passiert ist."

+++ 16.34 Uhr +++

Die Pressesprecherin der Stadt, Frau Wiese-Krukowska, zur Intention der Pressekonferenz: "Wir hoffen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Es geht um ein schreckliches Verbrechen."

+++ 16.30 Uhr +++

Die Pressekonferenz beginnt: Rund 20 Medienvertreter haben sich im Rathaus versammelt.

+++ 16.13 Uhr Medien berichten bundesweit +++

Der Fall aus Kiel sorgte bundesweit für eine Berichterstattung in den Medien.


Die Mutter des Verd



+++ 16.09 Uhr +++

Kiels Stadtrat Gerwin Stöcken will in etwa 20 Minuten weitere Informationen über die Betreuung des mutmaßlichen Täters geben.

In Kiel Gaarden wurde eine Siebenjährige verschleppt und missbraucht. Hier sehen Sie Bilder von der Schule.

Zur Bildergalerie

+++ 16.00 Uhr +++

Am Mittwoch sprach unsere Zeitung mit der Mutter des Verdächtigen. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegenüber den Behörden. Nach ihrer Aussage habe sie bereits frühzeitig vor der potentiellen Gefährlichkeit ihres Sohnes gewarnt, geholfen habe ihr aber niemand. Lesen Sie hier das Protokoll.

Foto: Die Mutter des Verdächtigen sprach am Mittwoch mit unserer Zeitung. Foto: Dahl

+++ 15.55 Uhr +++

Der Fall sorgte im Stadtteil Kiel-Gaarden für Bestürzung und Entsetzen. Über das Unsicherheitsgefühl, das durch solche Fälle ausgelöst werden kann, haben wir mit dem Leiter des Kinderschutzzentrums Kiel gesprochen.

+++ 15.45 Uhr +++

Der Fall erschütterte große Teile der Republik: Eine Siebenjährige wurde von dem Spielplatz ihres Schulhofes weggelockt, verschleppt und in einer Wohnung in Kiel-Gaarden missbraucht. Der mutmaßliche  Täter war kein Unbekannter.

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