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Sie trommeln für die Spiele 2024

Olympia-Botschafter Sie trommeln für die Spiele 2024

„Das ist schon besonders heute Abend. So eine Runde hat es hier noch nie gegeben“, freute sich OB Ulf Kämpfer am Freitag beim Empfang für die 42 Olympia-Botschafter im Kieler Rathaus.

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Etwa die Hälfte der insgesamt 42 Botschafter für die Bewerbung um die olympischen Segelspiele 2024 in der Landeshauptstadt traf sich am Freitag zu einem Empfang im Kieler Rathaus.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Prominente Vertreter aus Sport, Wirtschaft, Medien, Kultur und Politik wollen und sollen in den kommenden Wochen die Olympia-Bewerbung für Kiel vorantreiben. Mit der Machbarkeitsstudie habe man laut Kämpfer bereits bewiesen, dass Kiel Olympia kann. Nun sollen authentische und überzeugte Botschafter die Kieler motivieren.

 „Eine echte demokratische Legitimation ist für eine erfolgreiche Bewerbung unerlässlich“, sagte Kämpfer. Dabei zähle nicht nur das positive Referendum, sondern auch eine hohe Wahlbeteiligung bei dem Bürgerentscheid am 29. November. „Gelingt es, dass Hamburg und Kiel mit Ja stimmen, sendet das ein klares Zeichen nach Lima“, so Knud Hansen von der „Feuer und Flamme GmbH“. Die Olympischen Spiele werden nur nach Kiel kommen, wenn die Bevölkerung dahinter stehe und das auch deutlich mache.

 Für die kommenden Wochen plant die Werbe- und Marketingagentur „New Communication“ eine aufwendige Kommunikationskampagne, in die über 250000 Euro investiert werden. Während dieser sogenannten Aktivierungsphase wird die Kampagne unübersehbar über die Stadt verstreut. Von Autoaufklebern mit der Aufschrift „Ja-Sager an Bord“ über Brötchentüten mit dem Aufdruck „Achtung, jetzt nichts versemmeln!“ bis zu Plakatwänden mit bekannten Botschaftern wie „Tatort“-Kommissar Axel Milberg oder THW-Spieler Dominik Klein wird die Stadt Kiel alle Trümpfe der Werbestrategien für sich ausspielen. „Wer im November sein Haus verlässt, kommt am Thema Olympia nicht vorbei“, verspricht Lena Tiedemann von der Agentur. Außerdem widmet die Universität die kommende „Night of the Profs“ dem Thema Olympia, und am Universitäts-Hochhaus wird es einen visuellen 24-Tage-Countdown vor dem Referendum geben.

 Mit elf Jahren ist Nachwuchssegler Tobias Hollenbach der jüngste Botschafter für die Bewerbung um die Spiele 2024. „Kiel ist ein super Revier zum Segeln und Zuschauen“, findet der junge Kieler. Für den ältesten Botschafter, den ehemaligen OB Günther Bantzer, ging es damals entspannter zu: „Vor den Spielen 1972 haben wir erst fünf Jahre vorher mit der Planung und dem Bau begonnen.“ Noch bis 2017 ist die Stadt definitiv im Rennen. Dann wird im südamerikanischen Lima über den Austragungsort abgestimmt. „Das werden noch zwei spannende Jahre. Und ich hoffe, dann folgen noch sieben weitere“, so Kämpfer.

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