21 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Olympia-Büro geht an den Start

Schleswig-Holstein Olympia-Büro geht an den Start

Das Olympia-Büro nimmt am Montag seine Arbeit im Innenministerium auf. Zu seinen Aufgaben zählen nach Angaben der Landesregierung, Kontakt- und Koordinierungsstelle für die Belange Hamburgs und Schleswig-Holsteins zu sein, aber auch Fragen der Mitfinanzierung von Segel-Events und weiteren internationalen Meisterschaften in Schleswig-Holstein zu klären.

Voriger Artikel
Baumtor wird Haupteingang
Nächster Artikel
Höchster Respekt für Nick Sloane

Die Wirtschaft plant, sich zu einem Drittel an den Bewerbungskosten Kiels als Olympia-Standort für die Segelwettbewerbe 2024 zu beteiligen.

Quelle: hfr

Kiel. Dafür werden, wie von Ministerpräsident Torsten Albig angekündigt, 2016 und 2017 je eine Million Euro bereitgestellt. Außerdem ist das Büro, das der Sportreferent des Innenministeriums, Eckhard Jacobs, leitet, Ansprechpartner für Kommunen mit Wettkampfstätten, für Sportverbände und Sportvereine.

 Das Büro soll zudem in Abstimmung mit Hamburg und Kiel das sogenannte Mini Bid Book vorbereiten – ein etwa 80 Seiten starkes erstes Bewerbungsdokument, das alle Bewerberstädte – neben Hamburg Boston, Paris und Rom – entsprechend der Vorgaben des Internationalen Olympischen Komitees bis Frühjahr 2016 erstellen müssen. Die endgültige Entscheidung des IOC über den Austragungsort wird für Juli 2017 erwartet.

 Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kiel begrüßt die Einrichtung des Olympia-Büros: Mit dieser Entscheidung und mit „beeindruckenden“ Finanzmitteln setze die Landesregierung ein Zeichen, dass sie die Kieler Olympia-Bewerbung unterstütze, erklärte Hauptgeschäftsführer Jörg Orlemann: „So macht Olympia schon jetzt Spaß!“ Die Wirtschaft plant, sich zu einem Drittel an den Bewerbungskosten Kiels als Olympia-Standort für die Segelwettbewerbe 2024 zu beteiligen. Wie hoch die Beteiligung Kiels an den auf insgesamt 50 Millionen Euro geschätzten Bewerbungskosten von Hamburg ausfällt, wird in den nächsten Wochen abgestimmt. Die Kieler Ratsversammlung gab vergangene Woche 730000 Euro frei für Machbarkeits- und Planungsstudien sowie für den Bürgerentscheid im November. Das Olympia-Büro des Landes ist telefonisch unter der Rufnummer 0431/988-2727 oder per E-Mail unter olympia@im.landsh.de zu erreichen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Kieler Förde

Schiffspositionen in
der Kieler Förde, dem
NOK und der Ostsee.

Anzeige