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Viele Ideen und ein kleiner Eklat

Suchsdorf Viele Ideen und ein kleiner Eklat

Ein frühes Ende, ein kurzer Eklat und viele gute Ideen für den Stadtteil: Die Sitzung des Ortsbeirats Suchsdorf am Dienstagabend war nicht gerade langweilig. Auch wenn sie nach langer Zeit mal wieder vor 22 Uhr endete.

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Einstimmig votierten die Mitglieder für eine Verbesserung der Radwegesituation im Stadtteil.

Quelle: Ulf Dahl

Suchsdorf. Es war die erste Sitzung des Ortsbeirates Suchsdorf nach der Abberufung des beratenden Mitgliedes Michael Schmöckel von der Links-Fraktion. Dennoch stand er zumindest kurzzeitig wieder im Mittelpunkt.

Denn Schmöckel war zur Sitzung des Ortsbeirates gekommen und warf regelmäßig aus dem hinteren Teil des Saales ungefragt seine Einwände ein. Immer wieder betonte der stellvertretende Vorsitzende Hans-Jürgen Lembke (CDU), der in Vertretung für Reinhard Warnecke (SPD) die Sitzung leitete, dass er keine Rederecht habe und erst sprechen dürfe, wenn er aufgerufen wurde. Das ging so lange gut, bis Schmöckel beim Thema Wohnbauflächenatlas nicht mehr aufhörte zu reden, Lembke immer wieder ins Wort fiel und schließlich von diesem des Saales verwiesen wurde.

Schon zu Beginn der Sitzung war Lembke auf den Umgang der Mitglieder im Ortsbeirat untereinander eingegangen. Er sprach von undiszipliniertem Verhalten, respektlosem Umgang und Beschimpfungen. Er erwarte, dass sich das ab sofort ändere, sagte Lembke

Bis auf die Zwischenrufe und den Rauswurf Schmöckels gelang das am Dienstagabend. Einstimmig votierten die Mitglieder für eine Verbesserung der Radwegesituation im Stadtteil. Außerdem unterstützten sie vier Projekte bei der Bewerbung um Fördergelder aus dem Fonds "Kiel gemeinsam gestalten". Zu den Vorschlägen zählten der Bau einer Boule-Bahn und eines Trimm-Dich-Pfads, sowie die Einrichtung eines Ausstellungsraumes und die regelmäßige Organisation eines szenischen Vorlesenachmittags.

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Ein Artikel von
Anne-Kathrin Steinmetz
Lokalredaktion Kiel/SH

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