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Die „eierlegende Wollmilchsau“ gefunden?

Ortsbeirat Hassee Die „eierlegende Wollmilchsau“ gefunden?

Und weiter geht es mit der Dauerbaustelle Rendsburger Landstraße. „In den nächsten Tagen“ sollen laut Harald Schwind vom städtischen Tiefbauamt die Arbeiten für den Bereich an der Hasseer Straße ausgeschrieben werden. Die Bagger sollen nach Möglichkeit im kommenden Herbst anrücken.

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Die Einmündung Rendsburger Landstraße/Hasseer Straße ist bisher wegen der Bauarbeiten provisorisch gestaltet, wird aber wohl auch künftig nicht unproblematisch bleiben.

Quelle: Martin Geist

Kiel. Zuvor diskutierte der Ortsbeirat Hassee/Vieburg unter reger Beteiligung zahlreicher Versammlungsbesucher am Dienstagabend allerdings noch einmal darüber, wie diese Einmündung künftig aussehen soll. Nach bisheriger Beschlusslage sollen zwar die Kanäle im Unterbau und auch der Fahrbahnbelag erneuert werden, die verkehrstechnische Regelung dagegen soll im Kern bleiben, wie sie ist. Will heißen: Sowohl für Autos als auch für Fußgänger ist die Einmündung Rendsburger Landstraße/Hasseer Straße ampelgeregelt. Ebenfalls wie gehabt soll es eine Linksabbiegerspur für Fahrzeuge geben, die in die Hasseer Straße wollen.

Ein komplexes Verkehrsproblem

Der Ortsbeirat indes gibt die Hoffnung nicht auf, für dieses komplexe Verkehrsproblem vielleicht doch noch die „eierlegende Wollmilchsau“ zu finden, wie es Maik Lennart Grandke (CDU) formulierte. Das wiederum bedeutet: Einerseits soll der Verkehr möglichst flüssig durch die Hasseer Straße rollen, andererseits soll der Tempodrang der Autofahrer wirksam begrenzt werden.

Großflächige Aufpflasterung der Hasseer Straße zur Rendsburger Landstraße?

Eine Möglichkeit, die sich die Fachleute des Tiefbauamtes dazu ausgedacht haben, wäre eine großflächige Aufpflasterung der Hasseer Straße zur Rendsburger Landstraße hin. Das jedoch wäre aus Sicht von Schwind nur dann sinnvoll, wenn die Hasseer Straße durch Poller oder andere Hindernisse für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt würde. Bliebe sie eine Durchgangsstraße, würde angesichts des hohen Verkehrsaufkommens erhebliche Verwirrung geschaffen, sodass die Situation „nicht verkehrssicher“ wäre, argumentierte der Mann vom Tiefbauamt.

Wirklich folgen mochte der Ortsbeirat dieser Sichtweise in seiner Mehrheit nicht. Mit fünf gegen drei Stimmen plädierte das Gremium für den Antrag der CDU-Mitglieder Maik Lennart Grandke und Ralf Kretschmer, den Einmündungsbereich aufzupflastern. Sicher über die Rendsburger Landstraße kommen sollen Fußgänger durch eine Bedarfsampel, für den Autoverkehr sieht dieser Beschluss hingegen keine Ampeln vor.

Wie mit diesem Vorschlag umzugehen ist, darüber muss nun der Bauausschuss der Ratsversammlung beraten. 

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