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Unterstützer für Hundestrandverlängerung

Ortsbeirat Pries/Friedrichsort Unterstützer für Hundestrandverlängerung

Die anvisierte Erweiterung des Hundestrandes in Schilksee ist ein Thema, das nicht in die Zuständigkeit des Ortsbeirates Pries/Friedrichsort fällt. Stadtrat Gerwin Stöcken stellte dem Gremium aus dem Nachbarstadtteil die Pläne auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung dennoch vor, um ein Meinungsbild zu bekommen: Die geplante Verlängerung stieß auf positive Resonanz.

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Der Hundestrand in Schilksee, an dem auch Hündin Pipa gern unterwegs ist, grenzt nicht direkt an den weiter südlich gelegenen, in der Saison bewachten Badestrand.

Quelle: Ingrid Haese

Pries/Friedrichsort. Im März hatte der Stadtrat dem Ortsbeirat Schilksee bereits einen entsprechenden Entwurf für eine Beschlussvorlage zu Erweiterung des Hundestrandes vorgelegt. In dem Antrag wird vorgeschlagen, den Hundestrand, der über die Straße Scheidekoppel erreichbar ist, zunächst bis Ende 2017 in südlicher Richtung um 57,92 Meter zu verlängern. Vorausgegangen war ein von der Arbeitsgemeinschaft „Die Hundestrandler“ am 17. September 2014 bei der Stadt eingereichter Prüfantrag, den Hundestrand Richtung Norden um 70 Meter und Richtung Süden um etwa 150 Meter zu erweitern. Die Arbeitsgemeinschaft hatte im Vorfeld mehrfach zum Ausdruck gebracht, der Hundestrand mit seinen vielen Steinen und Betonbautenresten sei in keinem guten Zustand, Hundehalter wünschten sich für sich und ihre Tiere etwas mehr Sandstrand, aus diesem Grund sei eine Verlängerung des Hundestrandes vonnöten.

 Auf der Sitzung des Ortsbeirates Pries/Friedrichsort im Kulturladen Leuchtturm sagte Gerwin Stöcken mit Bezug auf den Vorschlag, den Hundestrand in südlicher Richtung zu verlängern, diese Lösung sei gut, man habe so nicht nur den Zugang über Scheidekoppel, sondern ebenso einen Zugang über den Weg zum Wald. Der bewachte Badestrand liege nicht direkt am Hundestrand, man habe dazwischen eine Pufferzone, eine kleine Auslauffläche, weil der eine oder andere Hund vielleicht doch nicht höre und weiterlaufe. „Ich denke, dass beide, die, die Hunde mitbringen, und die, die ohne Hund am Strand sind, mit dieser Lösung der Verwaltung zufrieden sein können“, erläuterte Ortsbeiratsvorsitzender Hans-Meinert Redlin und fasste das Votum des Stadtteilgremiums zusammen: „Wir nehmen den Vorschlag wohlwollend zur Kenntnis, er ist ein Kompromiss, der damit belastet ist, womit alle Kompromisse belastet sind, dass beide Seiten etwas abgeben müssen.“

 Der Ortsbeirat Schilksee hatte auf seiner März-Sitzung einstimmig beschlossen, den Vorschlag der Verwaltung zu unterstützen. Der Antrag zur Erweiterung des Hundestrandes soll dem Ausschuss für Schule und Sport am 12. Mai und dem Innen- und Umweltausschuss am 2. Juni vorgelegt werden.

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