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Was bleibt von der Olympia-Planung?

Ortsbeirat Schilksee Was bleibt von der Olympia-Planung?

Auf der September-Sitzung des Ortsbeirates Schilksee skizzierte Stadtrat Gerwin Stöcken, mit welchen Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Olympiazentrums Schilksee sich die Stadt derzeit beschäftigt. Themen sind dabei unter anderem die Förderung des Segelsportes, die Aufwertung des Boulevards und eine Wohnbebauung auf den Salzwiesen.

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Die Stadt will das Olympiazentrum Schilksee aufwerten. So soll der Boulevard beispielsweise in Richtung Norden etwas verlängert werden. Konkrete Pläne gibt es aber noch nicht.

Quelle: Ingrid Haese

Kiel. Gerwin Stöcken richtete auf der Sitzung in der Begegnungsstätte des Deutschen Rotes Kreuzes den Fokus auf die Frage: Was wird aus der Olympia-Planung, nachdem Hamburg und Kiel als mögliche Austragungsorte für die Spiele 2024 nicht mehr zur Debatte stehen? Das alte Olympiazentrum in Schilksee hätte aufwendig umgestaltet werden sollen – und viele Maßnahmen wären auch jetzt noch sinnvoll. Vorgesehen war unter anderem ein großer Boulevard, der mit Tribünen bis auf das Wasser geführt werden sollte. Dort, wo sich das Hafenmeistergebäude befindet, hätte ein Campus für die Segelcampus gebaut werden sollen. Außerdem war ein Hotel geplant. Das neue Olympische Dorf sollte auf den Salzwiesen entstehen.

„Der vorhandene Boulevard bricht hinter der Schwimmhalle ab, wir wollen ihn bis zum Standort des Deutschen Segler-Verbandes verlängern“, kündigte Stöcken an. Außerdem sollen die Zugänge in dem Gebäude barrierefrei werden. Konkrete Pläne zur Neugestaltung des Boulevards gibt es aber noch nicht. „Wir wollen auch mit den Eigentümern der Wohnungen im Olympiazentrum sprechen“, sagte der Stadtrat, „und zwar über eine energetische Ertüchtigung des Gebäudes. Es gibt Förderprogramme dafür.“

Hotel ist noch möglich

In Sachen Segelcampus dämpfte Stöcken die Erwartungen: Nach aller Wahrscheinlichkeit könne dieser nicht umgesetzt werden, mit städtischen Mitteln sei das Vorhaben nicht zu stemmen. Das Hotel sei aber nicht ganz vom Tisch. Ob sich ein Investor finde, wisse man nicht.

Zum Thema Salzwiesen führte der Stadtrat aus, an dem Plan einer Wohnbebauung solle festgehalten werden. Berücksichtigt werden müsse aber, dass ein Drittel der Wiesen zu Kiel und zwei Drittel zur Gemeinde Strande gehörten. Bei letzterer liege die Planungshoheit. Neben der Wohnbebauung sei auch ein Beherbergungsbetrieb denkbar, der sich städtebaulich einfügen müsse. Für die Wohnbebauung könne die Stadt Fördermittel von Land und Bund bekommen. In Verhandlungen mit Strande solle jetzt ausgelotet werden, was möglich ist. Sobald die Stadt in konkrete Planungen eintrete, wolle sie für Bürger eine Planungswerkstatt einrichten.

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