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Ortsbeirat fordert wesentlich mehr Infos

Hassee/Vieburg Ortsbeirat fordert wesentlich mehr Infos

Die geplanten Umbaumaßnahmen der Rendsburger Landstraße und die Kosten, die dadurch auf die Anlieger zukommen (wir berichteten), sind auch in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates Hassee/Vieburg wieder Thema gewesen.

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Autofahrer müssen sich in der Rendsburger Landstraße weiterhin auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Im Anschluss an die Kanalsanierung soll die Straße von Grund auf erneuert werden. Das Bauende wird für 2017 anvisiert.

Quelle: Jennifer Ruske

Hassee/Vieburg. Grundsätzlich lehnt der Ortsbeirat die Neugestaltung der Straße nicht ab, sagte dessen Vorsitzender Oliver Voigt (Grüne). Aber vor dem endgültigen Beschluss müsse die Stadt noch einige Fragen beantworten, forderte er.

Gute zwei Seiten lang ist die Auflistung von Fragen bezüglich der Neugestaltung der Rendsburger Landstraße. Im kommenden Jahr soll die Fahrbahn in Hassee ab Achterwehrer Straße grunderneuert werden. Auch sind Fahrradstreifen auf der Fahrbahn sowie Mittelinseln als Querungshilfen vorgesehen. Diesbezügliche Pläne hatte in der Mai-Sitzung ein Vertreter des städtischen Tiefbauamtes vorgestellt. Ein Teil der Kosten für die Umgestaltung der Straße werden auf die Anlieger der gesamten Rendsburger Straße umgelegt – ein Punkt, der in der Mai-Sitzung des Ortsbeirates zu großen Protesten führte.

Derzeit werden noch die Regen- und Schmutzwasser-Kanäle unter der Fahrbahn saniert. Im Herbst/Winter sollen die Ausschreibungen für die Arbeiten folgen, im kommenden Jahr könnten sie starten. Doch noch steht eine Entscheidung des Ortsbeirates aus. „Die Stadtverwaltung muss uns mehr Informationen liefern, um über die Pläne abzustimmen“, sagte Voigt, der den umfangreichen Antrag an die Stadtverwaltung vorlas. Einige Fragen des Ortsbeirates betreffen zum Beispiel die Kosten für den Ausbau (rund 3,2 Millionen Euro; 1,9 Millionen Euro werden auf die Anlieger der gesamten Rendsburger Landstraße umgelegt). Diese erschienen den Anliegern in der Planung relativ niedrig. Ihre Sorge: Mit Baubeginn in 2016 werden die Preise noch steigen. „Wie viel Risikopuffer ist in der Planung enthalten“, will daher der Ortsbeirat von der Stadt wissen. Für Kritik sorgte auch die Idee, die Radwege mittels eines Schutzstreifens auf die Fahrbahn zu legen. Das hohe Verkehrsaufkommen spreche für eine klare Trennung von Straße und Radweg, so die Meinung des Gremiums, das von der Stadtverwaltung Zahlen über die Höhe des Verkehrsaufkommens einfordert. „Gibt es eine alternative Planung für die Neugestaltung der Straße unter Erhalt der Radwege“ ist eine weitere Frage des umfangreichen Antrags. „Erst wenn wir alle Fakten vorliegen haben, können wir als Ortsbeirat über die Ausbaupläne der Stadt abstimmen“, erklärte der Vorsitzende Voigt. Diese Meinung teilt der gesamte Ortsbeirat, einstimmig wurde der Antrag an die Stadtverwaltung verabschiedet.

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