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Fahrradfahrer haben keine Freude

Ostring Fahrradfahrer haben keine Freude

Fahrradfahren am Ostring ist kein Vergnügen: Die Radwege sind schmal, uneben und sollten nach Auffassung des Ortsbeirats Ellerbek/Wellingdorf ausgebaut werden. Das ist kein Zustand für eine fahrradfreundliche Stadt“, heißt es in der Begründung eines Antrags, der bei drei Enthaltungen angenommen wurde.

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Schmal und uneben sind die Radwege am viel befahrenen Ostring. Der Ortsbeirat fordert nun Verbesserungen, damit mehr Menschen das Fahrrad benutzen.

Quelle: Karin Jordt

Ellerbek/Wellingdorf. Um mehr Menschen zu motivieren, das Fahrrad zu benutzen, sollte der Radweg am Ostring zwischen der Franziusallee und der Bundesstraße 76 neu und breiter gestaltet werden, „damit er endlich den Mindeststandards eines benutzungspflichtigen Radwegs entspricht“, so der Antrag. Der Oberbürgermeister wird gebeten zu prüfen, wie die Radwege auf beiden Seiten dieser Hauptverkehrsader komfortabler gestaltet werden können. Auch die Interessen der Fußgänger müssten berücksichtigt werden.

 Während die Radwegebenutzungspflicht in vielen Straßen der Stadt inzwischen aufgehoben wurde, müssen die Pedalritter im Ostring nach wie vor den Radweg benutzen, weil die vierspurige Straße zu den wichtigsten Verkehrsadern Kiels gehört und auch von Lastwagen in Richtung Ostuferhafen stark genutzt wird. Immer wieder diskutiert wird daher der Vorschlag, eine Veloroute in der Nähe des Ostrings zu schaffen, die durch Nachbarstraßen, an der Bahnlinie Kiel–Schönberger Strand entlang oder durch den Volkspark führen könnte.

 In der Werftstraße wurde die Radwegebenutzungspflicht zwischen Elisabethstraße und Wahlestraße mittlerweile aufgehoben, ebenso in der Schönberger Straße zwischen Wahlestraße und Wischhofstraße. Radfahrer können wählen, ob sie auf der Fahrbahn oder auf dem Radweg rollen möchten. Für die Werftstraße hatte Fahrradbeauftragter Uwe Redecker vom Tiefbauamt bereits in den Sitzungen im Mai und Juli angekündigt, dass stadtauswärts ein Fahrradschutzstreifen markiert werden solle. Wie der Vorsitzende Daniel Pollmann nun berichtete, sei das Vorhaben aber auf das Jahr 2017 verschoben worden.

 Ein weiteres Thema: Die Arbeit des Stadtteilbüros Ost für Ellerbek und Wellingdorf soll ohne zeitliche Begrenzung weitergehen. Das forderte der Ortsbeirat einstimmig und bat den Oberbürgermeister um entsprechende Schritte. Noch in diesem Jahr sollten Ausschüsse und Ratsversammlung dafür sorgen, „dass die Mitarbeiter des Stadtteilbüros Ost eine Planungsgrundlage haben“, heißt es im Antrag. Die jetzige Finanzierung läuft Ende 2015 aus. Die Arbeit des Büros sei unverzichtbar und das Stadtteilmanagement ehrenamtlich nicht zu leisten, so die Begründung.

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