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Ostring: Vollsperrung ab Donnerstag

Ellerbek Ostring: Vollsperrung ab Donnerstag

Schon jetzt quälen sich Autofahrer auf dem Ostring während der Hauptverkehrszeiten nur mühsam auf verengten Spuren an den Bauarbeiten vorbei. Ab Donnerstag dieser Woche geht auf dieser Hauptschlagader des Kieler Verkehrs gar nichts mehr.

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Ab Donnerstag, 20 Uhr, ist der Ostring im Ellerbeker Teilstück gesperrt. Dort wird der Asphalt erneuert.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Dem Ostring geht es ab Donnerstag an den Asphalt. Um die wichtige Verkehrsader auf dem Ostufer wieder fit für die kommenden 25 Jahre zu machen, wird auf zwei Abschnitten eine neue Deckschicht aufgetragen. Dazu werden diese beiden Bereiche der zweispurigen Bundesstraße für vier Tage voll gesperrt. Wer vom Ostufer nach Kiel kommt, sollte auf die Werftstraße ausweichen. Trotzdem wird es zu Staus kommen, besonders an schönen Tagen, wenn Kieler und Touristen an die Strände wollen. Die KVG-Busse fahren Umleitungen.
Donnerstag um 20 Uhr werden die Abschnitte Greifstraße bis Helmholtzstraße und Hollmannstraße bis Schwanenseebrücke gesperrt. Gleich nachdem die Umleitung eingerichtet ist, fräsen die großen Maschinen den alten Asphalt von der Straße. „Das wird schon recht laut sein, wir dürfen das aber, weil der Ostring eine Bundesstraße ist“, sagte Sebastian Heidbrink, Projektleiter Verkehrswegebau im Tiefbauamt. Am Freitag wollen die Arbeiter dann eine sogenannte Binderschicht einbauen, die die Fahrzeugbewegungen später abfedert. Außerdem müssen die Schächte für das Regenwasser nachgearbeitet werden.


Am Sonnabend wird es besonders heiß hergehen, denn dann kommen die Lkw mit dem Teer: Die schwarze Masse wird in die Asphaltmaschinen gekippt, auf die Straße gebracht und festgewalzt. Sobald beide Strecken einen vier Zentimeter dicken Belag haben, müssen die Gullys an die veränderte Höhe angepasst werden. „Am Sonntag gibt es Nacharbeiten. Außerdem werden die Fahrbahnen markiert“, erklärte Heidbrink. Montag ab 4 Uhr morgens werden beide Abschnitte wieder für den Verkehr freigegeben. Die Stadt hofft, dann erst einmal lange Zeit Ruhe mit dem Ostring zu haben. Autofahrer können sich danach freuen: Die Arbeiter haben die Entwässerungseinrichtungen so umgebaut, dass sie künftig nicht mehr von den Fahrzeugen überrollt werden können. Die ÖPNV-Haltestelle Preetzer Straße (beide Seiten) und die Haltestelle Hollmannstraße wurden bereits barrierefrei umgebaut.
Während der vier Tage von Donnerstag bis Sonntag wird es massive Verkehrseinschränkungen geben. Sobald der Abschnitt Greifstraße bis Helmholtzstraße abgeriegelt ist, gibt es ein Einfahrverbot von der B76 und vom Klausdorfer Weg. Die Preetzer Straße und der Kirchenweg werden am Knotenpunkt Ostring gesperrt. Alle anderen seitlich zulaufenden Straßen bleiben frei. Im Bereich Hollmannstraße bis Schwanenseebrücke – hier werden noch zusätzlich Kontaktschleifen für Ampeln eingebaut – ist nur die Franziusallee dicht.
Die Stadt schildert eine Umleitung aus. Durchgangsverkehre stadtein- und -auswärts sollen über Wischhofstraße/Schönberger Straße/Werftstraße fahren. „Anlieger können alle Nebenstraßen erreichen“, erklärte Heidbrink. Nur die von der Vollsperrung betroffenen Grundstücke (Ostring 83 - 136, 299, 300 - 334, Franziusallee 79 - 101) können nicht mit Autos angefahren werden. Feuerwehr und Rettungsdienst kommen aber jederzeit durch. Die KVG schickt ihre Busse auf andere Straßen: Es gibt Umleitungen für die Linien 22, 31, 32, 34, 72, 101, den Strandbus 512 S und den Nachtbus 705. Weitere Hinweise zu den Änderungen auf  www.kvg-kiel.de.

Wer Fragen an das städtische Tiefbauamt hat, bekommt unter der Rufnummer 0431-901-2239 Auskunft.

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