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Schwimmer gerät in Seenot und stirbt

Schilksee Schwimmer gerät in Seenot und stirbt

Ein trauriger Vorfall ereignete sich am diesjährigen Vatertag: Ein 26 Jahre alter Mann ist in der Ostsee im Kieler Stadtteil Schilksee am Donnerstagabend in Seenot geraten und ums Leben gekommen.

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Auch das Seenotrettungsboot "Walter Rose" aus Schilksee und der Seenotrettungskreuzer "Berlin" aus Laboe waren im Einsatz.

Quelle: Ulf Dahl (Symbolbild)

Schilksee. Zeugen hörten Hilfeschreie und alarmierten die Feuerwehr, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Der Alarm erreichte die Kieler Feuerwehr gegen 19.23 Uhr. Die Einsatzkräfte waren mit einem Löschzug und 20 Mann vor Ort, unterstützt von zwei Einsatzwagen der Freiwilligen Feuerwehr Schilksee und Tauchern des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB). Auch das Seenotrettungsboot "Walter Rose" aus Schilksee und der Seenotrettungskreuzer "Berlin" aus Laboe waren im Einsatz. Der Mann war offenbar mit mehreren Personen im Wasser gewesen und aus noch nicht geklärter Ursache plötzlich von der Wasseroberfläche verschwunden. Taucher suchten eineinhalb Stunden, bis sie den Schwimmer schließlich leblos fanden.

Ob Ertrinken die Todesursache ist, oder es einen anderen Grund gibt, ermitteln jetzt Experten vom Kommissariat 11 der Kieler Kriminalpolizei. Sachbearbeiter und Staatsanwaltschaft entscheiden, ob es eine Obduktion des Leichnams geben wird. Zu prüfen ist unter anderem, ob der Mann aufgrund des kalten Wassers Herz-Kreislaufprobleme bekam oder von der Tiefe der Ostsee an dieser Stelle überrascht wurde. Zwar konnte am Folgetag nicht mehr geklärt werden, an welchem Punkt er von der Wasseroberfläche verschwand – jedoch gebe es durchaus Stellen, an denen der Grund plötzlich steil abfalle, so Beobachter.

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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