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Eislauf und Sailkarting mit Fördeblick

Ostseekai Eislauf und Sailkarting mit Fördeblick

Am Freitag öffnet erstmals das 18. Eisfestival der Stadtwerke Kiel direkt an der Förde, und zwar am Ostseekai und nicht wie bisher auf dem Rathausplatz. Neu ist aber nicht nur der Standort.

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Jan Christian Schmidt (24), Tim Möller (16), Charlotte Franke (16) und Nora Blohm (29) testeten schon einmal das Eis fürs Curling (v. li.) – das 18. Eisfestival startet Freitag erstmals am Ostseekai.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Auf die Kufen, fertig los! Dort, wo sonst Gepäck für die Kreuzfahrt über den Boden rollt, können ab Freitag, 18. November, 17 Uhr, Schlittschuhläufer über Kunsteis sausen. Denn erstmals eröffnet in Kiel das 18. Eisfestival der Stadtwerke direkt an der Förde, und zwar am Ostseekai und nicht wie bisher auf dem Rathausplatz. Neu ist aber nicht nur der Standort.

Die Eisbahn, auf der große und kleine Leute ihre Laufkünste testen können, ist zwar in der Fläche mit 700 Quadratmetern gleich geblieben, aber dafür länger und schmaler geworden. „Bisher war die Bahn 30 Meter lang, jetzt misst sie 40 Meter“, erklärt Johannes Hesse, Leiter von Kiel Marketing. Rund 300 Schlittschuhe können in den Größen 27 bis 48 ausgeliehen werden. „Wir haben die Seitenwände der Halle außerdem extra aus Glas gestaltet, damit die Besucher mit Fördeblick eislaufen können“, sagt Hesse.

 Wer es hart am Wind mag oder nicht so gerne Schlittschuh läuft, kommt in diesem Jahr direkt an der Kaimauer auf seine Kosten: Erstmals kann dort Sailkarting ausprobiert werden. Mit drei „Mini“-Ausführungen von großen Strandseglern ist Nordwind Wassersport am Start. Auf einem rund 80 Meter langen Parcours, der zwischen Eisfläche und Kaimauer angelegt wurde, kann gesegelt werden.

 Damit das Segelsetzen mit Fördeblick kein rasantes Ende in der eisigen Ostsee findet, werden Absperrungen aufgestellt, die rund drei Meter von der Kaimauer entfernt aufgebaut werden. Gruppen können auch mit einem der beiden Kutter in See stechen und sich den Ostseewind auf der Innenförde um die Nase wehen lassen.

 Gute Puste braucht man schließlich beim Blasrohrschießen. Es gilt, ebenso wie beim Bogenschießen, auf rund zehn Metern Entfernung ins Schwarze zu treffen. Drei Zielscheiben sind in der beheizten Halle gegenüber der Eisbahn aufgebaut. Auch die Angebote der Bar „Kajüte“ kommen in diesem Jahr von Nordwind.

 Mit schwarzen Zahlen wie in den Vorjahren rechnet der Kiel-Marketing-Leiter in diesem Jahr nicht. „Das Eisfestival kostete bisher rund 100000 Euro, wir schätzen die Mehrkosten auf rund 20000 Euro, weil zum Teil neue Ausstattung angeschafft werden musste“, erklärt Hesse. Die Kooperation von Stadtwerken, Kiel Marketing und Nordwind ist zunächst auf drei Jahre am Ostseekai angelegt. Hesse rechnet damit, dass sich das Eisvergnügen spätestens im nächsten Jahr amortisiert.

Eröffnung:

Freitag, 18. November, 17 Uhr, Ostseekai mit zwei Stars von Holidays on Ice, die eine rund zehnminütige Szene aus der „Romeo und Julia“-Show zeigen, danach eine Stunde kostenfreies Eislaufen.

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