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Paternoster-Verbot fällt auch für das Landeshaus

Kiel Paternoster-Verbot fällt auch für das Landeshaus

Der Paternoster im Kieler Landtag fährt nach einem vorübergehenden Zwangsstopp seit einiger Zeit wieder — nun darf er es künftig auch weiter mit dem Segen aus Berlin. Nach heftigen Protesten kippt die Bundesregierung das Verbot für die „Personenumlaufaufzüge“ mit offenen Kabinen.

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Der Paternoster im Kieler Landtag fährt nach einem vorübergehenden Zwangsstopp seit einiger Zeit wieder — nun darf er es künftig auch weiter mit dem Segen aus Berlin. Nach heftigen Protesten kippt die Bundesregierung das Verbot für die „Personenumlaufaufzüge“ mit offenen Kabinen.

Quelle: Ulf Dahl

Berlin/Kiel. Das Bundeskabinett in Berlin billigte am Mittwoch eine entsprechende Änderung der Betriebssicherheitsverordnung. Betreiber werden nun verpflichtet, etwa auf Schildern über Gefahren dieser historischen Aufzüge hinzuweisen. Benutzer sollen angehalten werden, sich so zu verhalten, dass nichts passiert.

Anfang Juni war eine Neufassung der Verordnung in Kraft getreten, nach der die sogenannten Personenumlaufaufzüge nur noch eingeschränkt benutzt werden dürfen. Daraufhin stoppte die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein das Gefährt im Kieler Landeshaus. Nach einigen Tagen setzte sich Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) darüber hinweg und ließ den Fahrstuhl wieder laufen. Das Landesparlament forderte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) per Beschluss auf, ihre Verordnung zu überarbeiten. In Kiel sind auch im Rathaus und im Bildungsministerium Paternoster im Betrieb.

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