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Paternoster im Landtag läuft wieder

Kiel Paternoster im Landtag läuft wieder

Nach tagelangem bürokratischen Tauziehen dreht sich der Paternoster-Fahrstuhl im schleswig-holsteinischen Landtag seit Donnerstag wieder. Erster Nutzer war Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU).

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 Der Paternoster im Landeshaus.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. „Wenn irgendeiner dieses Ding wieder stilllegen will, dann soll er sich an mich wenden“, sagte Schlie nach seiner Fahrt. Er sei als Landtagspräsident schließlich der Hausherr.

Ende vergangener Woche war der Paternoster vorerst stillgelegt worden. Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) hatte es abgelehnt, ihn ohne Auflagen wieder in Betrieb zu nehmen. Hintergrund ist eine verschärfte Verordnung von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD).

Schlie betonte, die Betreiberverantwortung für den Paternoster liege aber weiter beim Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GSMH). Die 1300 Beschäftigten der GMSH „werden ja wohl in der Lage sein, dafür zu sorgen, ihrer Betreiberverantwortung gerecht zu werden“. „Ich erwarte ganz eindeutig, dass unser Dienstleister GMSH die Sache regelt.“ Die GMSH hatte vorgeschlagen, allen Landeshaus-Besuchern die Nutzung des Paternosters zu untersagen. Die Beschäftigten sollten ihn nur nutzen dürfen, „wenn sie vorher eine entsprechende Einweisung durch eine hierzu befugte Person erfahren haben“.

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Foto: Die Fraktionen im Schleswig-Holsteinischen Landtag wollen den früher viel genutzten Paternoster-Fahrstuhl wieder in Bewegung sehen.

Er kommt einfach nicht wieder in Fahrt: Seit knapp einer Woche steht der Paternoster im Landtag still. Schuld ist eine Bundesverordnung von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), die die Benutzung ab 1. Juni unter strenge Auflagen stellt. Gestern schob nun auch Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) einen Riegel vor.

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