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Ikea muss in die Höhe wachsen

Pläne für Erweiterung Ikea muss in die Höhe wachsen

Zwei Millionen Besucher im Jahr lockt die Kieler Ikea-Filiale an. Ein Ansturm, mit dem das schwedische Möbelhaus bei der Eröffnung 2002 nicht gerechnet habe, erklärte Projektleiter Norbert Kopczynski.

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So soll das Möbelhaus Ikea in Kiel nach der Erweiterung ab 2019 aussehen.

Quelle: Visualisierung: Büro Werft 6

Kiel. Bei einer spärlich besuchten Bürgerinformationsveranstaltung untermauerte er mit dieser Zahl, warum das Unternehmen seinen Standort erweitern muss. Ikea nimmt mehr als 60 Millionen Euro in die Hand, um die Verkaufsfläche um 5300 Quadratmeter auszubauen und die Anzahl der Parkplätze von fast 1200 auf 1500 zu erhöhen. Die Pläne für das Baugebiet zwischen dem Olof-Palme-Damm und dem Westring liegen noch bis 30. Juni im Rathaus aus.

Seit mehr als einem Jahr konkretisierte das Unternehmen in Abstimmung mit der Stadt die Pläne für das Bauleitverfahren. 2020 sollen alle Umbauarbeiten beendet sein, die nach Schätzungen 20 Prozent mehr Kunden einbringen sollen. Die Verkaufsfläche vergrößert sich auf etwa 22000 Quadratmeter. Das Kieler Möbelhaus platze aus allen Nähten, sodass man schon überlegt habe, einen weiteren Standort zu suchen, zumal das Grundstück keine Erweiterung in der Breite erlaube, erklärte der Projektleiter.

Doch der Standort direkt an der Autobahn sei ideal gelegen. „Wir müssen in die Höhe bauen“. Nach den jetzigen Plänen erhält das Parkhaus drei weitere Ebenen, ein neues Glashaus soll Platz schaffen für Gartenmöbel und Pflanzen. Die größte Veränderung bringt ein neues, 30 Meter hohes Regallager mit sich. Nach Angaben von Jochen Dohrenbusch vom Kieler Architekturbüro AX5 entstehen auf dem jetzigen Stellplatz für Wohnmobile das Lager und die neue Warenannahme – mit der Folge, dass der 34 Meter hohe Werbeturm verrückt und die Umfahrt verlegt werden müssen.

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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