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Virtueller Hype, reale Probleme

Pokémon Go Virtueller Hype, reale Probleme

Die halbe Stadt scheint auf den Beinen zu sein, um Pikachu, Taubsi, Glumanda und all die anderen virtuellen Monster fangen zu wollen. Am Sonnabend laden Fans der Smartphone-App „Pokémon Go“ sogar zur kollektiven Pirsch nach den Figuren ein.

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Pokémon Go auf dem Smartphone.

Quelle: Bastian Modrow

Kiel. Los geht es ab 13 Uhr, Treffpunkt zur „Pokémon-Wanderung“ ist am „Costello“ in der Goethestraße 15 im Schrevenpark. Landesweit finden ähnliche Veranstaltungen in Neumünster, Rendsburg oder Lübeck statt. Die Begeisterung der Spieler stellt so manchen aber vor größere Herausforderungen: So sind die Betreiber des Restaurants „Vapiano“ an der Kaistraße unfreiwillig zum Hotspot der Pokémon-Fans geworden. Hier befindet sich in dem Spiel eine virtuelle Arena, in der Spieler ihre Monster gegeneinander kämpfen lassen können. Die Folge: Je nach Witterungslage wird die Filiale der Restaurantkette von dutzenden Monsterjägern belagert. Bereits mehrfach mussten Mitarbeiter Kieler Spieler bitten, weiterzuziehen. Sogar die Polizei musste bereits einschreiten, bestätigt Matthias Arends von der Polizeidirektion Kiel: „Mitarbeiter des Restaurants hatten uns alarmiert, weil 20 bis 30 Jugendliche mit Smartphones den Eingang blockierten.“ Beamte fuhren daraufhin zum Einsatzort und sprachen einen Platzverweis für die Gruppe aus. Die Jugendlichen zogen dann mit ihren Geräten weiter.

Die App ist seit Mittwoch in Deutschland für Android-Geräte und Apples iOS-Plattform verfügbar. Das Spiel, das bereits jetzt millionenfach heruntergeladen worden ist, basiert auf realen Geodaten und wird meist im Freien gespielt. Die Suche nach kleinen virtuellen Monster-Figuren hat auch in Deutschland einen Hype ausgelöst.

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