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Werner zieht auf den Alten Markt

Pop-up-Store Werner zieht auf den Alten Markt

300 Quadratmeter Werner zum Anfassen: Im leerstehenden Pavillon auf dem Alten Markt wird von Freitag an "Brösels" Comic-Held für das Rennen zwischen seinem Schöpfer und Kontrahent "Holgi" in Hartenholm werben. Der Pop-up-Store gastiert dort bis Ende Dezember.

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Neues am Alten Markt: Für die kommenden sieben Wochen zieht die "Werner-Welt" in den leerstehenden Pavillon. Antonia Kohlbecher legt Hand an.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Das Fußballspiel aus dem Kultfilm "Werner – Beinhart!" (1990) ist legendär. Wer dieser Tage über den Alten Markt flaniert, dürfte sich beim Blick durch die Scheiben des Pavillons daran erinnert fühlen. Teile des Marktplatzes aus dem Comic-Klassiker sind dort im Innern wiederauferstanden. Anlass: das Werner-Rennen 2018 in Hartenholm. Die Macher haben zur Promotion einen Pop-up-Store eingerichtet. Eröffnung ist am Freitagabend ab 19 Uhr mit der Kieler Band Rakete Mendoza und der einen oder anderen Flasche "Bölkstoff".

Bis zum 30. Dezember wird dann von Montag bis Sonnabend  von 11 bis 19 Uhr alles aufgefahren, was das Werner-Universum so hergibt. Im Kern aber dreht sich alles um eines: das Rennen zwischen Werner-Schöpfer Rötger Feldmann alias "Brösel" und Holger "Holgi" Henze. Am Wochenende vom 30. August bis 2. September 2018 liefern sie sich im "Red Porsche Killer" und Porsche 911 ein mit Spannung erwartetes Duell auf dem Flugplatz Hartenholm, wo schon die Premiere vor 30 Jahren stattgefunden hatte.

"Wir wollen die Veranstaltung gerne regional verankern. Kiel als Landeshauptstadt bietet sich da einfach an", sagt Projektleiter Bastian Ohrtmann, der den Pop-up-Store in den Räumen des ehemaligen "Mega-Bike"-Ladens betreut. Highlight der seit Montag im Eilverfahren entstehenden "Werner-Welt": Die kleine Werkstatt von Brösel-Bruder Andreas "Andi" Feldmann, die in einem gesonderten Areal Motorräder aus dessen Fundus präsentiert. Zum Beispiel den "Notkessel" – ein Motorrad mit einer Schippe als Sitz und einem Teekessel-Tank. Feldmann: "Auf einer Schaufel sitzt man gut."

"Das macht Werner aus, dass er sich immer etwas ausdenkt", so Feldmann, der am Freitagabend bei der Eröffnung dabei sein wird. Wie auch immer mal wieder in den kommenden Wochen, wenn es Autogrammstunden, Live-Auftritte oder vielleicht auch mal einen "Basteltalk" (Feldmann) geben wird. Antonia Kohlbecher, die das Projekt vor Ort mitbetreut, bringt Werners Welt und das Konzept des Stores auf den Punkt: "Es ist laut, es ist wild, es ist anders."

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