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Positives Echo auf die Pläne

Rathaus-Erweiterung Positives Echo auf die Pläne

Das geplante Großprojekt auf dem Gelände der ehemaligen KN-Druckerei stößt bei der Politik auf weitgehende Zustimmung. Die Baupolitiker André Wilkens (SPD), Arne Langniß (Grüne) und Marcel Schmidt (SSW) beschreiben die Pläne der Kieler Nachrichten als weiteren wichtigen Schritt, die Innenstadt aufzuwerten.

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Zwischen Hohe Straße und Treppenstraße soll ein Wohn- und Bürokomplex entstehen. Die Stadt überlegt, dort Räume zu mieten.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Auf dem Areal soll zwischen Treppenstraße und Hohe Straße für 30 bis 40 Millionen Euro ein Wohn- und Büro-Komplex gebaut werden. „Zentrale Flächen in der Innenstadt sollten angesichts des Flächenmangels in der Landeshauptstadt nicht lange brachliegen und sinnvoll genutzt werden.“ Aufgeschlossen zeigen sich die Politiker auch dafür, dass die Stadt überlegt, etwa 5400 Quadratmeter als Hauptmieter anzumieten und bisherige Abteilungen in angemieteten Büroräumen zusammenzuführen. Zusätzliche Aufgaben hätten zur Einstellung neuer Mitarbeiter geführt. Ähnlich argumentieren auch CDU und FDP. Der baupolitische CDU-Sprecher Wolfgang Homeyer sprach von einem „hochinteressanten Projekt“, das die Chance biete, eine zukunftsorientierte Lösung für das aus allen Nähten platzende Stadtarchiv zu bieten. Wichtig sei eine hochwertige Architektur. In diese Kerbe schlug auch FDP-Fraktionsvorsitzende Christina Musculus-Stahnke. Sie bewertet es als grundsätzlich positiv, wenn eine Gewerbebrache sinnvoll genutzt werden könne. Zugleich verwies sie auf eine Menge offener Fragen, wie beispielsweise den möglichen Einspareffekten, die sie mit belastbaren Fakten geklärt wissen will. Die Verwaltung sei zu wirtschaftlicher und sparsamer Haushaltsführung verpflichtet.

 Für Dr. Jürgen Jensen, Vorsitzender der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte und früherer Leiter des Stadtarchivs, könnte die geplante Erweiterung des Rathauses sogar zum Glücksfall für eine effizientere und bürgernahe Verwaltung werden. Die Gesellschaft begrüße vor allem die Überlegung, das Archiv aus den beengten Verhältnissen in die alte Rotationshalle zu überführen.

 Noch gibt es keinen Vertrag, aber eine Absichtserklärung mit ausgehandelten Eckpunkten. Über sie entscheidet der Bauausschuss in der Sitzung am Donnerstag, 14. April. Der endgültige Beschluss soll in der Ratsversammlung am 19. Mai fallen.

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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Erweiterung des Rathauses
Foto: Bürgermeister Peter Todeskino hat vom Rathausturm einen prächtigen Blick auf den Innenhof des Rathauses und den angrenzenden Gebäudekomplex der Kieler Nachrichten (rechts oben im Bild). In einem Neubau auf dem nicht genutzten Teil könnten wichtige Bereiche der Verwaltung gebündelt werden.

Noch gibt es keinen Vertrag. Aber die Eckdaten für die Erweiterung des Rathauses in Kiel sind in einer Absichtserklärung (Letter of Intent) bereits ausgehandelt. Jetzt hat die Politik das Wort. Im KN-Interview äußert sich Bürgermeister Peter Todeskino zu den Plänen.

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