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Axel Prahl eröffnet die Kieler Woche

Programm vorgestellt Axel Prahl eröffnet die Kieler Woche

Jetzt ist es klar: Axel Prahl, Münsteraner Tatort-Kommissar mit Eutiner Wurzeln, eröffnet am 20. Juni mit Ministerpräsident Torsten Albig und Oberbürgermeister Ulf Kämpfer die Kieler Woche 2015. Neben Highlights wie Anastacia stehen beim größten Segelereignis der Welt diesmal auch ein paar Neuerungen auf dem Programm.

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Axel Prahl (links), Münsteraner Tatort-Kommissar mit Eutiner Wurzeln, eröffnet am 20. Juni mit Ministerpräsident Torsten Albig und Oberbürgermeister Ulf Kämpfer die Kieler Woche 2015.

Quelle: Bernd Thissen/dpa

Kiel. Bei der Kieler Woche 2014 hinderte sie der Leistenbruch an ihrem Auftritt – diesmal will sie unbedingt kommen: Pop-Sängerin Anastacia wird am 24. Juni für eine Massenwanderung zur Hörnbühne sorgen. Ebenfalls hitverdächtig ist aber auch der Auftritt von Axel Prahl, der nach der Eröffnung auf der Rathausbühne mit seiner Band ein Konzert auf der Krusenkoppel geben wird. Damit das Münsteraner Tatort-Duo komplett ist, wird zwei Tage später Jan Josef Liefers mit der Band Radio Doria auf der NDR-Bühne am Ostseekai auftreten.

Ebenfalls ein Publikumsmagnet unter den 300 Konzerten auf 14 Bühnen: Das Classic-Open-Air am 26. Juni, bei dem Soul-Sänger Stefan Gwildis erstmals zusammen mit dem Philharmonischen Orchester Kiel auf der Rathausbühne stehen wird.  Natürlich gibt es noch mehr Nordlichter  live - wie zum Beispiel Tonbandgerät (24. Juni).

Foto: Foto: Stellten das Programm der Kieler Woche vor: (von links) Christian Riediger, Annette Wiese-Krukowska, Ulf Kämpfer für die Stadt Kiel, Jan Bastick (NDR), Martin Hülsmann (RSH, Delta), Ahmed R. Zirakbash (Hörngelände).

Foto: Stellten das Programm der Kieler Woche vor: (von links) Christian Riediger, Annette Wiese-Krukowska, Ulf Kämpfer für die Stadt Kiel, Jan Bastick (NDR), Martin Hülsmann (RSH, Delta), Ahmed R. Zirakbash (Hörngelände).

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Am 19. Juni holt der NDR Dotan an den Ostseekai. Neu auf dieser Kieler Woche ist neben vielen bewährten Programmpunkten ein Angebot für den Nachwuchs, der sich zu groß fühlt für die Krusenkoppel, aber noch keine Lust auf die Junge Bühne hat: Bei der Jungen Bühne Playground sollen die Teenager sich kreativ und sportlich austoben können, beim Skaten, Klettern, bei Artistik und Jonglage und beim Guerilla Knitting, bei dem Accessoires für den öffentlichen Raum gestrickt oder gehäkelt werden. Entspannen kann man sich dann in der Tea-Lounge. 

„Don’t drink and sail“

Für die Erwachsenen wird auf der Kiellinie erstmals Kieler-Woche-Bier ausgeschenkt. Rund 3000 Liter produziert die Westindien-Brauhaus in Flensburg zurzeit. Wie es schmeckt? „Es ist ein leichtes fruchtiges hopfengestopftes Pale Ale“ beschreibt die Brauerei ihr Produkt. Dass Craft-Beer, also von einem Brauer in kleinen Mengen und unabhängig von Konzernen auf traditionelle Weise gebraute Bier, wird nicht ganz billig sein. Wie viel das Getränk mit 4,8 Prozent auf der Kiellinie kosten wird, wird zurzeit noch verhandelt. Im Einzelhandel soll die 0,75 Liter-Schmuckflasche für 9,95 Euro als besonderer Kieler-Woche-Gruß angeboten werden. Und auf den Flaschen soll stehen: „Don’t drink and sail“.

Apropos Segeln: Die Windjammerparade wird in diesem Jahr wieder von der Gorch Fock angeführt. Und bei den Segelregatten vor Schilksee wollen die 4000 Segler aus rund 50 Nationen beweisen, dass Kiel erneut olympiareif ist. „Zum ersten Mal seit 1972 sind wir wieder Olympiakandidat. Dadurch wird die Kieler Woche noch einmal eine ganze andere Beachtung bekommen“, sagt Oberbürgermeister Ulf Kämpfer voraus und verspricht: „Wir werden zeigen, dass hier hochqualitatives Segeln stattfindet wie man es von einer Olympiastadt erwartet.“ 

Weitere Informationen im Internet unter www.kieler-woche.de/programm

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Ein Artikel von
Heike Stüben
Lokalredaktion Kiel/SH

Kieler Förde

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der Kieler Förde, dem
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Ein pralles Programm, das meiste davon kostenlos zu genießen – das erwarten die Besucher traditionell von der Kieler Woche, und das sollen sie auch dieses Mal bekommen. Eine Selbstverständlichkeit ist das nicht. Auch wenn nicht gerne darüber gesprochen wird in Zeiten der Vorfreude: Nachdem mit Veolia einer der Hauptsponsoren weggebrochen war, stand so manches auf der Kippe.

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