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Gutachterin hält Zeugin für nicht glaubhaft

Prozess gegen Rocker Gutachterin hält Zeugin für nicht glaubhaft

Im Prozess um die Vergewaltigung einer mutmaßlichen Zwangsprostituierten deutet sich am zehnten Prozesstag eine überraschende Wende an. Eine Sachverständige äußerte am Donnerstag massive Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Aussagen des mutmaßlichen Opfers.

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Im Prozess um die Vergewaltigung einer mutmaßlichen Zwangsprostituierten deutet sich am zehnten Prozesstag eine überraschende Wende an.

Quelle: dpa

Kiel. Sollte das Kieler Landgericht dem Gutachten folgen, würde sich für den Angeklagten ein Freispruch abzeichnen. Die Plädoyers sind für den kommenden Dienstag geplant.

Gestützt auf die Aussagen der jungen Frau als Hauptbelastungszeugin wirft die Anklage dem 57-jährigen Rocker vor, sie zwischen September 2010 und April 2012 drei Mal in besonders erniedrigender Weise vergewaltigt zu haben. Die junge Frau ist auch Nebenklägerin. Sie ist im Zeugenschutzprogramm.

Sie glaube, dass die 24-Jährige „mehr in Erinnerung hat, als geschehen ist“, sagte die Psychologin. Ihre Angaben wiesen „erhebliche Mängel“ auf und seien „teilweise unzuverlässig“. „Deshalb lässt sich nicht sagen, wie der Ablauf genau gewesen ist“, schlussfolgerte die Gutachterin.

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