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Die Mauer des Schweigens bröckelt

Prozess um Pfandhausraub Die Mauer des Schweigens bröckelt

Es waren „zwei gepflegt aussehende junge Männer mit osteuropäischem Akzent“, die am 9. Oktober 2014 Einlass ins Pfandhaus am Kieler Exerzierplatz begehrten. Zwischen den Schmuckvitrinen entpuppten sie sich als brutale Räuber. Bei der Fortsetzung des Prozesses schilderte das 26-jährige Opfer des Überfalls sein traumatisches Erlebnis.

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Der Mammutprozess gegen eine osteuropäische Räuberbande wird in Schleswig verhandelt, weil das Landgericht Kiel nicht über genügend Platz verfügt. Nach der Entschuldigung des Hauptangeklagten könnte Bewegung in den Prozess kommen, der morgen fortgesetzt wird.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

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Pfandhausprozess
Foto: Der einzige geständige Täter: K. (Mitte) mit seinen Verteidigern Volker Berthold (li.) und Hans Helmuth von Troilo.

Im „Mammutprozess“ des Kieler Landgerichts gegen zwölf Männer aus Litauen, denen die Anklage brutale Raubüberfälle auf ein Kieler Pfandhaus und einen Düsseldorfer Juwelier vorwirft, kam am Freitag erstmals ein Angeklagter zu Wort. Der seit seinem Geständnis gegenüber der Polizei als Kronzeuge gehandelte K. (22) belastete am Freitag mehrere Mitangeklagte schwer.

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