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Brenzlige Situationen im Schützenpark

Radfahrer Brenzlige Situationen im Schützenpark

Das Radfahren im Schützenpark ist vielen Freunden der Grünanlage schon lange ein Dorn im Auge. Seit einiger Zeit beschäftigt sich auch der Ortsbeirat Mitte mit dem Problem. Nun fordert er von der Verwaltung konkrete Vorschläge für Gegenmaßnahmen.

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Rücksichtsloses Radeln will der Ortsbeirat unterbunden wissen.

Quelle: Christoph Jürgensen

Mitte. Sie kommen einzeln oder in ganzen Pulks daher: Der Eine scheint es besonders eilig zu haben und rast über den Parkweg, der Andere radelt gemächlich mit je einem Hund an beiden Seiten. Sogar von Mopeds, die in einem „Wahnsinnstempo“ durch den Park brausen, ist im Ortsbeirat schon berichtet worden. „Und wenn man mal eine Bemerkung macht, wird sofort gepöbelt“, klagte eine Anwohnerin in der Novembersitzung des Gremiums.

 Insbesondere im Bereich der Kindertagesstätte kann das rücksichtslose Radeln zum Problem werden. Eltern berichteten, dass es dort immer wieder zu gefährlichen Situationen komme, sagte Jasmin Bauer (SPD). „Zumindest im Bereich der Kita würde ich mir eine adäquate Lösung wünschen.“ Das gehe keineswegs gegen diejenigen Radfahrer, die die Wege mit Bedacht nutzten, sondern gegen diejenigen, „die da durchpesen“.

 Doch Metallbügel oder andere feste Barrieren seien der falsche Ansatz, meinte André Groß (Linke): „Das ist keine Lösung für diesen offenen Park.“ Er sieht die Wurzel des Problems im schlechten Zustand der offiziellen Fahrradwege. Vielleicht entschärfe sich die Situation, wenn die Polizei eine Zeitlang im Park Präsenz zeige, ähnlich wie bereits im Schrevenpark, schlug Max Dregelies (SPD) vor. Zunächst hat der Ortsbeirat nun eine Anfrage an die Verwaltung gestellt, welche Maßnahmen ergriffen werden könnten, um das Radfahren im Schützenpark zu beschränken.

 Etwas besser geworden ist nach dem Gefühl der Initiative Schützenparkhelfer das Problem mit den freilaufenden Hunden. „Es sind mehr Hunde angeleint“, sagte Annelore Enge, „aber längst nicht alle.“ In der Vergangenheit wurden immer wieder Vorkommnisse berichtet, bei denen Hundebesitzer auf die vermeintlichen Freiheitsrechte ihres Vierbeiners pochten und ihn gar in frisch angelegten Blumenbeeten das „Geschäft“ verrichten ließen.

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