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Weichen für Investorenpläne gestellt

Hörn Weichen für Investorenpläne gestellt

Eine Projektgemeinschaft aus zehn Unternehmen und Institutionen der Immobilienbranche im Raum Kiel hat – wie erwartet – den Zuschlag bekommen, drei der insgesamt 16 Baufelder der Hörn zu überplanen. Die Projektgemeinschaft als Gesellschaft bürgerlichen Rechts trägt den Namen Hörnbebauung GbR. Für die entsprechenden Arbeiten hat sie 15 Monate Zeit.

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Nach vielen Jahren des Stillstands plant eine Projektgemeinschaft von zehn Partnern, auf noch unbebauten Grundstücken an der Hörn Wohnungen zu bauen.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. In dieser Zeit dürfen die drei insgesamt 11.000 Quadratmeter großen Baufelder nicht anderweitig veräußert werden. Ziel dieser sogenannten „Anhandgabe“ ist es, das Areal in der Toplage gemeinsam zu bebauen.

 Die Stadt Kiel, die eine vielseitige Nutzung von Gewerbe, Wohnen, Kultur und Freizeit anstrebt, knüpft an den Verkauf ihrer Grundstücke mehrere Vorgaben: So fordert sie eine Bebauung mit Miet- und Eigentumswohnungen mit einem Mindestanteil von 20 Prozent gefördertem Wohnungsbau. Hochwertige Architektur soll den besonderen Anspruch des Quartiers unterstreichen, teilte die Gemeinschaft gestern mit. Dessen Lage im Herzen der Landeshauptstadt, am Ufer der Hörn und in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof und den Skandinavien-Fähren sei für Investoren attraktiv.

 Deshalb haben sich die zehn Partner, darunter Genossenschaften wie die Wankendorfer, der Eigentümerverein Haus&Grund und Projektentwickler wie BPB zusammengeschlossen, um insgesamt mehr als 400 Wohnungen für verschiedenste Personengruppen zu planen. Die Ratsversammlung stimmte der Anhandgabe der Baufelder VIII, XI und XII gestern zu. 15 Prozent der Gebäudeflächen sind für Gewerbe vorgesehen. Die Investitionsbank Schleswig-Holstein hat angekündigt, ihre acht Standorte aufzugeben und sich bis Mitte 2018 dort mit einem Neubau anzusiedeln. Eine Machbarkeitsstudie soll klären, wie eine wohnungswirtschaftliche und gewerbliche Nutzung der Fläche aussehen könnte.

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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