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Neues Konzept für Kieler Weihnachtsmarkt

Ratsversammlung Neues Konzept für Kieler Weihnachtsmarkt

Auch der traditionelle städtische Weihnachtsmarkt auf dem Holstenplatz in Kiel soll schöner werden. Es bestehe nach 45 Jahren Handlungsbedarf. Der Ratsversammlung am Donnerstag berät ein Konzept. Ihre Zustimmung gilt als sicher.

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Gewohnter Anblick: der Weihnachtsmarkt auf dem Holstenplatz. Die Standbetreiber reagieren auf die Konkurrenz und wollen ihren Markt attraktiver machen.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Die Vorlage sieht auch eine gemeinsame Vermarktung aller Kieler Weihnachtsmärkte vor - mit dem Ziel, dass „Weihnachten im echten Norden ein neues Zuhause findet“, wie es Finn Jensen von der Firma Marktmacher formulierte. Die Firma entwarf in Abstimmung mit den Händlern des Weihnachtsmarktes das Konzept, das die Stadt für machbar und finanzierbar hält.

Entwurf sieht einheitliche Buden und neue Lichtarchitektur vor

Dass der Erfolg des neuen, nordischen Weihnachtsdorfes auf dem Rathausplatz dem Markt auf dem Holstenplatz und Asmus-Bremer-Platz Druck machte, sich ebenfalls zu verändern, leugnete niemand.  Dem Markt-Beirat war nach Angaben der städtischen Abteilungsleiterin für Gewerbeangelegenheiten, Sabine Naumann, schon länger klar, dass sich der Markt mit seinen 70 bis 80 Buden künftig attraktiver aufstellen muss. Die Devise lautet jetzt: weg von maroden Verkaufseinheiten, veraltetem Aufbau und zu langen Wegen. Neue einheitliche Budenformen mit von innen rot beleuchteten Dächern sollen demnach zum großen Teil rund um die Bäume angeordnet werden. Zudem soll der Markt künftig mit einer neuen Lichtarchitektur, einem kulturellen Rahmenprogramm und einem zentralen Platz punkten.

Fünf Jahre lang läuft der Vertrag der Stadt mit der Firma, die die Hütten an die Händler vermietet. Im Innen- und Umweltausschuss signalisierten die Politiker Zustimmung, da sie die geforderte Gleichbehandlung mit den Betreibern des Weihnachtsdorfes auf dem Rathausplatz, die in den beiden ersten Jahren keine Gebühren zahlen müssen,  gewährleistet sehen: Die Stadt entlastet die Standbetreiber des traditionellen Marktes in gleicher Höhe um 65000 Euro.

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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